HTC-Reserve verschläft erste Hälfte

Auch acht Punkte von Lisa Dorlöchter (l.) konnten die knappe Niederlage der HTC-Reserve nicht verhindern.
Auch acht Punkte von Lisa Dorlöchter (l.) konnten die knappe Niederlage der HTC-Reserve nicht verhindern.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Eine konfuse erste Hälfte war nicht mehr wettzumachen: Hernes Regionalliga-Basketballerinnen verloren das Derby gegen Recklinghausen.

Herner TC -
Cilybasket Recklinghausen 54:58

Viertel: 8:11, 13:25, 18:10, 15:12.

HTC II: Siebert (7), L. Dorlöchter (8), Bräuer (2), Veith (7), Friedrich (22), Goddemeier (6), S. Dorlöchter (2), Pooch, J. Dorlöchter, Hahn.

Das war nicht viel: Im ersten Auftritt nach der Winterpause – zum Auswärtsspiel nach Frankenberg waren sie wegen chaotischer Straßenverhältnisse nicht angereist – zeigten Hernes Regionalliga-Basketballerinnen große Schwächen, so dass die vom früheren HTC-Trainer Björn Grönheit betreuten Citybaskets zwei überraschende Punkte aus der MCG-Arena entführen konnten.

Besonders in der Anfangsphase war die HTC-Reserve ziemlich von der Rolle. Reihenweise wurden Bälle weggeworfen oder nicht gefangen, zudem fehlte in der Offensive jegliche Ordnung. Zwar trafen auch die Gäste aus dem Vest nicht eben hochprozentig, doch dank etlicher einfacher Punkte entschieden sie das erste Viertel mit 11:8 für sich. Bis zur Halbzeit baute Recklinghausen seine Führung sogar auf 15 Punkte aus – es konnte nur besser werden.

Wurde es auch. Trainer Marcin Dolega mahnte mehr Einsatz und mehr Konzentration an, und so sah man nach Wiederbeginn eine deutlich verbesserte Herner Mannschaft. Endlich wurden die Angriffe konsequenter ausgespielt, und nach einem schnellen 12:3-Run waren die Gastgeberinnen bald wieder auf Schlagdistanz.

Und sie knabberten den Rückstand weiter auf: Als sie in der 35. Minute zum 48:48 erstmals wieder ausglichen, schien sich der Kraftakt zu lohnen. Citybasket war angeschlagen, das Momentum lag auf Herner Seite. Doch die HTC-Damen machten nichts draus. Nachlässige Reboundarbeit gerade unter dem eigenen Korb bescherte den Gästen immer wieder zweite und dritte Wurfchancen, und die nutzten sie zum insgesamt verdienten Erfolg. „Eine durchschnittliche erste Hälfte hätte uns zum Sieg gereicht“, war Trainer Dolega nicht eben begeistert.