HEV verliert Prestigekampf um Platz zwei

EHC Neuwied -
Herner EV 5:1

Drittelergebnisse: 1:0, 2:0, 2:1.

Tore: 1:0 (10:41), 2:0 (25:18), 3:0 (34:05), 4:0 (54:07, 4-5), 4:1 (56:20) Kreuzmann (Ackers/Dreischer), 5:1 (59:46, 4-5 empty-net).

Strafminuten: Neuwied 16 plus 10 - Herne 10.

Der Kampf um die Vizemeisterschaft war ein Kampf ums Prestige, doch auf Biegen und Brechen wollte ihn HEV-Trainer Frank Petrozza nicht führen. Durch die gestrige Niederlage in Neuwied mussten die Gysenberger den Rheinland-Pfälzern den Vortritt lassen und rutschten am Ende noch auf Platz vier ab. Essen schlug Duisburg mit 6:2 und hatte gegenüber dem punktgleichen HEV aufgrund des direkten Vergleichs die Nase vorn.

Wie angekündigt trat das Petrozza-Team vor 1887 Zuschauern ohne Topstürmer Jakub Rumpel und Verteidiger Dominik Scharfenort an. Weil sich Christian Nieberle am Freitag gegen Hamm seine dritte Zehn-Minutenstrafe der Saison regelrecht erbettelt hatte, fehlte zudem der Angreifer, der den verletzten Slowaken in den letzten Spielen im ersten Sturm vertreten hatte.

Für ihn spielte Dominik Luft in Reihe eins und trotz dieser ungewohnten Formation gestaltete der HEV die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Allerdings scheiterten die Herner Angreifer immer wieder an EHC-Goalie Björn Linda, den der Aufsteiger erst kürzlich verpflichtet hatte. Auch der 17-jährige Michel Weidekamp auf der Gegenseite zeigte eine starke Leistung.

Als letzte Mannschaft aus der Oberliga Ost qualifizierte sich der ELV Tornado Niesky für die am nächsten Wochenende beginnende Endrunde. Die Mannschaft aus der Oberlausitz bezwang Ostmeister Leipzig mit 5:2 und gab dem Rivalen Schönheide das Nachsehen.