Herner Teams halten Kurs auf NRW-Liga

Ungeschlagen blieb Vödes Kai Isensee in Einzel und Doppel.
Ungeschlagen blieb Vödes Kai Isensee in Einzel und Doppel.
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„Stolpern verboten“ hieß es am Wochenende für die heimischen Verbandsligisten. Und sowohl der TTC Herne-Vöde als auch der DSC Wanne-Eickel hielten sich an diese Vorgabe, erledigten ihre Pflichtaufgaben gegen Teams aus dem unteren Mittelfeld souverän und hielten Kurs auf einen der vier ersten Plätze ihrer Gruppe, der zum Aufstieg in die künftige NRW-Liga berechtigt.

Gr. 2: TTC Vöde - TTSG Lüdenscheid 9:1. „Das hatten wir uns ehrlich gesagt schwerer vorgestellt“, meinte Vödes Sprecher Jens Polutnik nach dem glatten Erfolg über die Gäste aus dem Sauerland. Polutniks Bedenken gründeten nicht zuletzt im krankheitsbedingten Ausfall von Christoph Haacke, Jannis Wolski und Jasper Reinbothe. Um dennoch eine möglichst starke Sechs aufbieten zu können, hatten die Vöder sogar Routinier Frank Lewandowski reaktiviert, der seit anderthalb Jahren nicht mehr gespielt und zuvor nur wenige Trainingseinheiten bestritten hatte. Dennoch besorgte er an der Seite von Kai Isensee durch einen knappen Fünfsatzsieg im dritten Doppel die vorentscheidende 3:0-Führung, und auch im Einzel hielt Lewandowski gut mit, musste sich aber nach 2:1-Satzführung noch geschlagen geben und lieferte so den einzigen Gegenpunkt.

Der zweite Ersatzmann, der aus der Reserve aufgerückte Maximilian Bäker, brachte nach einem haushohen Sieg im Doppel (mit Philip Brosch) auch sein Einzel glatt in vier Sätzen auf die Habenseite. Leichtere Probleme hatte ansonsten nur Spitzenspieler Florian Bartnik, der in seinem ersten Einzel nach 2:0-Führung noch den Satzausgleich hinnehmen musste, im „Fünften“ dann aber nichts mehr anbrennen ließ.

TTC Vöde: Bartnik 2:0, Polutnik 1:0, Brosch 1:0, Isensee 1:0, Lewandowski 0:1, Bäker 1:0; Bartnik/Polutnik 1:0, Brosch/Bäker 1:0, Isensee/Lewandowski 1:0.

Gr. 3: DSC Wanne-Eickel - TTV Ronsdorf II 9:5. Es war ein hartes Ringen, bis der DSC die Punkte verbuchen konnte. Nachdem das dritte Doppel mit Björn Baumann und Mike Beissert im fünften Satz zwei Matchbälle ausgelassen und noch mit 11:13 verloren hatte, liefen die Gastgeber einem 1:2-Rückstand hinterher. Zunächst vergeblich: In der ersten Einzelrunde endeten die Vergleiche in den drei Paarkreuzen jeweils mit 1:1, wobei der DSC bei zwei Fünfsatzniederlagen von Robert Gilles und Beissert etwas Pech hatte. Die Wende führte schließlich der erneut überragende Jens Faber herbei, der mit einem hart erkämpften Fünfsatzsieg im Spitzeneinzel den 5:5-Ausgleich besorgte. Jörg Stöck und Baumann ließen zwei glatte 3:0-Siege folgen, ehe Gilles und der im Einzel und Doppel ungeschlagene Hendrik Stöck den Schlusspunkt setzten. „Es war ziemlich knapp, aber der Sieg geht sicher in Ordnung. Das haben auch die Ronsdorfer so gesehen“, meinte Jörg Stöck.