Herner bieten dem Spitzenreiter lange Paroli

ASV Grünwettersbach -
TTC Ruhrstadt Herne 6:3

Spiele: Robles/Walker – Subotic/Gabrovski 3:0 (12:10, 12:10, 11:8), Zibrat/Erlandsen – Källberg/Mc Beath 2:3 (8:11, 12:10, 9:11, 11:7, 6:11), Robles – Subotic 3:1 (12:10, 9:11, 11:7, 11:8), Walker – Källberg 1:3 (11:7, 7:11, 10:12, 6:11), Zibrat – Gabrovski 3:0 (11:0, 11:7, 11:7), Erlandson – Mc Beath 0:3 (6:11, 8:11, 9:11), Robles – Källberg 3:1 (13:11, 11:6, 4:11, 11:7), Walker – Subotic 3:0 (11:6, 11:8, 11:3), Zibrat – Mc Beath 3:1 (11:13, 11:8, 11:5, 11:7.

16 Stunden nach dem Erfolg über Fürstenfeldbruck standen die Spieler des TTC Ruhrstadt an den Tischen des ASV Grünwettersbach. Der Beginn der Partie war vielversprechend. Anders als im Hinspiel, wo die Herner aus einem 0:4 noch ein 5:5 gemacht hatten, verlief die erste Hälfte der Begegnung gegen den Spitzenreiter völlig ausgeglichen. 1:1 nach den Doppeln, Sieg durch Anton Källberg und Niederlage von Dragan Subotic oben, ein 0:3 von Petko Gabrovski und ein 3:0 von David Mc Beath im unteren Paarkreuz, und es stand 3:3.

„Danach hatte ich nach der überzeugenden Vorstellung von Dragan gestern fest mit seinem Sieg über Walker gerechnet“, verriet Arthur Schemp, Ruhrstadts Geschäftsführer und „Mädchen für alles“, nach dem Spiel seine Erwartungen. Doch Grünwettersbachs Engländer ließ Hernes Serben mit einem glatten Dreisatzsieg keine Chance.

Als dann am anderen Tisch Anton Källberg gegen Alvaro Robles ebenfalls das Nachsehen hatte, kippte die Begegnung zu Gunsten der Gastgeber. Das immer noch mögliche Unentschieden vergab David Mc Beath, der nur den ersten Satz gegen Zibrat gewinnen konnte. Damit besiegelte er die Niederlage für sein Team und brachte obendrein den kurz vor dem Sieg stehenden Kollegen Gabrovski um die Verbesserung seiner Bilanz.