HCW scheitert im Achtelfinale

Julian Ihnen (in blau) war auffälligster Herner beim Pokal-K.o. in Hattingen.
Julian Ihnen (in blau) war auffälligster Herner beim Pokal-K.o. in Hattingen.
Foto: FUNKE Foto Services

TuS Hattingen -
HC Westfalia Herne 28:25

HCW: Müller, Greger; Schumann (3), Liedtke (3), Hettrich (6/4), Bartel (1), Hodde, Dudenhausen (4), Ihnen (5/1), Scheunemann (2), Barth, Sondermann, Rödiger (1).

Das Aus im Achtelfinale des Kreispokals nahm Trainer Jens Körner nicht ganz so tragisch, weil aufgrund von Ausfällen der Routiniers Tim Bauer und Kai Schwitalski sowie der früh verletzt ausgeschiedenen Jerômé Barth und Alexander Rödiger die jungen Akteure die erhöhte Verantwortung recht ordentlich meisterten.

Über einige leichtfertige technische Fehler sah der Herner Trainer großzügig hinweg. Ohnehin geht für Körner die Meisterschaft vor: „Zwei Pluspunkte am Samstag in Haltern sind mir lieber.“

Obwohl das Spiel insgesamt sehr fair geführt wurde, musste Jérôme Barth schon nach acht Minuten mit einer Kopfverletzung vom Feld. Die Herner gingen kein Risiko ein und schonten den benommenen Routinier. Auch Alexander Rödiger blieb im zweiten Abschnitt auf der Bank.

„Zweite“ noch im Rennen

Den besseren Start hatten die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber, die ihren 6:3-Vorsprung jedoch zunächst nicht ausbauen konnten. Der HCW blieb bis zur Halbzeit dran, geriet dann aber nach dem 15:16-Rückstand kurz nach Wiederbeginn durch einen 5:0-Lauf der Hattinger endgültig auf die Verliererstraße. Der TuS brachte die Partie letztlich ungefährdet über die Zeit. Daran änderte sich auch nichts, als der HCW noch zweimal bis auf drei Treffer heran kam (23:20 und 27:24). Auffälligster Spieler der Strünkeder war diesmal der junge Julian Ihnen mit guten Aktionen von Linksaußen wie von der Mittelposition. Der erst 17-jährige Fabio Dudenhausen spielte sich als vierfacher Torschütze ohne Fehlversuch ebenso in den Vordergrund wie auch Luke Schumann. Im Tor hinterließ diesmal, anders als vor einer Woche, Hannes Greger gegenüber Routinier Jochen Müller den etwas stärkeren Eindruck. Alles in allem war es für Westfalia und seinen Trainer ein guter Test. Im Meisterschaftsspiel am 25. Januar wird man allerdings von beiden Teams noch mehr erwarten dürfen.

Im Pokal hat der HC Westfalia jetzt noch seine zweite Mannschaft als Eisen im Feuer. Die empfängt am 20. Januar (Dienstag) um 20.15 Uhr in der Westringhalle den FC Erkenschwick.