Hanekes Dank an Stieneke

Dass sich der SC Westfalia Herne sportlich wieder findet und konsolidiert, ist nun Aufgabe von Holger Wortmann und Manuel Bölstler. Dass die beiden Trainer ungestört von unangenehmer Begleitmusik arbeiten können, ist Aufgabe des Vorstands. Und da arbeitet seit Anfang Dezember auch Horst Haneke mit viel Engagement wieder mit.

Als Berater, aber mit Stimmrecht im Vorstand, beschreibt der 72-Jährige, bis 2011 Vorgänger des Vorsitzenden Sascha Loch, seine Aufgabe. Am Sonntag, während des Fan-Frühstücks, ließ es sich Haneke nicht nehmen, das Engagement seines früheren und jetzigen Mitstreiters Jürgen Stieneke hervorzuheben, der bereits im Sommer vergangenen Jahres wieder in den Vorstand zurückgekehrt war. „Vielen Dank an Jürgen, für seine Mitarbeit und sein Geld. Ohne ihn wäre der SC Westfalia pleite“, sagte Haneke.

Über finanzielle Altlasten muss man sich beim SCW derzeit demnach wohl keine Sorgen machen, der vor Saisonbeginn aufgestellte Etat für diese Spielzeit soll aber nicht aufgestockt werden. Für Neuverpflichtungen sollte nur so viel Geld ausgegeben werden, wie durch Vertragsauflösungen eingespart werden konnten. Haneke: „Wir haben uns ständig beraten, haben viele Stunden zusammengesessen. Ich kann unseren beiden Trainern nur ein dickes Lob aussprechen, dass sie die Vorgaben eingehalten haben.“