Hanebeck drückt die Reset-Taste

Auf Mike Cittrich (rot), der die Hinrunde fast komplett verpasste, ruhen viele Hoffnungen von VfB-Trainer Volker Hanebeck.
Auf Mike Cittrich (rot), der die Hinrunde fast komplett verpasste, ruhen viele Hoffnungen von VfB-Trainer Volker Hanebeck.
Foto: FUNKE Foto Services

Seit dieser Woche ist A-Kreisligist VfB Börnig in seine Vorbereitung gestartet. Fünf Wochen lang bleiben nun, den Laden wieder auf Vordermann zu bringen. Die Hinrunde lief für die Mannschaft von Trainer Volker Hanebeck schließlich alles andere als rund.

Die Liste der Ausfälle wurde mitunter so groß wie die jeweiligen Mannschaftsaufstellungen, so dass an den Erhalt der anvisierten Spitzenposition letztlich nicht mehr zu denken war. Der VfB überwintert immerhin noch als Sechster, will sich aber nun daran machen, keinen weiteren Boden mehr zu verlieren. Zusätzlich treibt die Börniger der Bau des neuen Kunstrasenplatzes in der Rückrunde an.

Volker Hanebeck möchte aber zunächst, „dass die Jungs gesund bleiben und somit sportlich wieder auf ihrem Niveau arbeiten können.“ Dann werde die Rückrunde sicher besser als die Hinrunde, die von den vielen Ausfällen geprägt war. Peter Zebrowski wird nach einer Kieferoperation erst einmal noch nicht zur Verfügung stehen, aber mit Foterek, Laboch, Robrecht, Selders und Wontora kehrt ein wichtiges Quintett in den Kader zurück.

Außerdem kann auch Frontmann Mike Cittrich inzwischen schmerzfrei trainieren und damit nach seinem verkorksten Sommer nun auch seine erste Vorbereitung an der Schadeburgstraße absolvieren. „Damit haben wir eigentlich eine neue Mannschaft“, so Volker Hanebeck. „Und dass diese Leute eine ganz andere Qualität einbringen, das steht ja ganz außer Frage.“ Verlassen hat unterdessen nur Tobias Lübke den VfB, der Mittelfeldspieler wechselte im Winter zum Liga-Konkurrenten BV Herne-Süd II.

Die zwischenzeitliche A-Liga-Talfahrt konnte der VfB Börnig bereits unmittelbar vor der Winterpause bremsen. Mit zwei deutlichen Heimsiegen (5:0 gegen Arminia Holsterhausen und 5:1 im Derby gegen BW Börnig) gelang den „Roten“ immerhin ein versöhnlicher Jahresausklang. In der Rückrunde soll es nun weiter bergauf gehen. Und dabei hofft man insgeheim sogar – wenn auch wohl nicht sportlich – auf ein ganz besonderes Finale. „Wenn alles gut läuft, gelingt es uns, das letzte Spiel der Meisterschaft schon auf dem Kunstrasen zu machen“, blickt der Coach voraus. „Dann hätte auch dieses Jahr trotz aller Widrigkeiten noch einen krönenden Abschluss.“

Vorfreude auf den Kunstrasen

Und damit hofft man dann auch auf eine starke Ausgangssituation für die nähere Zukunft. Volker Hanebeck rechnet jedenfalls damit, dass der neue Kunstrasen für „eine gewisse Euphorie, Zuversicht und Vorfreude“ sorgt.

Das erste Pflichtspiel 2015 steigt für den VfB eine Woche vor der offiziellen Saisonfortsetzung. Denn am 8. März steht bereits das Nachholspiel bei der DJK Falkenhorst auf dem Proramm.