Großer Umbruch beim SC Westfalia

Hart bedrängt von einem Marl-Hülser kämpft hier Wannes Nico Foterek (gelb) um den Ball .
Hart bedrängt von einem Marl-Hülser kämpft hier Wannes Nico Foterek (gelb) um den Ball .
Foto: Haenisch / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
De SC Westfalia stellt sich im A-Jugendbereich neu auf. Weil die A1 so gut wie abgestiegen ist, sollen alle Kräfte für den Wiederaufstieg gebündelt werden.

Landesliga: SuS Stadtlohn - SC Westfalia 7:1. Der SCW zeigte beim Tabellenführer bis zur 40. Minute eine sehr ordentliche Leistung und glich die SuS-Führung durch Ferhad Mumcu verdient aus. Doch dann verletzte sich Tim Keppler, und Eren Ayaz bekam wegen Meckerns die Rote Karte. „Das passierte ungefähr gleichzeitig. Wir haben da nur mit neun Mann gespielt und bekommen sofort ein Gegentor“, ärgerte sich SCW-Coach Pietro Perrone. Nach dem 3:1 kurz nach der Pause ergab sich seine Elf dann ihrem Schicksal. „Nach dem Seitenwechsel war unsere Leistung eine Katastrophe. Da ging überhaupt nichts mehr. Wir werden bis zum Ende der Saison weiterkämpfen, doch nebenbei auch versuchen, unser Team für die kommende Bezirksliga-Saison zusammenzustellen“, so Perrone weiter.

Tore: 1:0 (5.), 1:1 Mumcu (32.), 2:1 (40.), 3:1 (50.), 4:1 (60.), 5:1 (64.), 6:1 (66.), 7:1 (85.).

SCW: Raab – Cimen, Tugyan, Uguz, Kather – Akyül, Keppler (40. Gies/70. Grobelny) – Mumcu, Galoska (66. Kaya), Deliacin (50. Taskin) – Ayaz.

Bezirksliga: DSC Wanne-Eickel – TSV Marl-Hüls 2:3. „Mit etwas mehr Glück und Konsequenz im Abschluss wäre gegen die Übermannschaft der Liga etwas drin gewesen“, meinte DSC-Coach Mark Lipok. Sein Team konnte zweimal verkürzen, doch eine wirkliche Chance zum Ausgleich hatte der DSC nie. „Auf Grund der großen Personalsorgen war das eine tolle Leistung“, so Lipok weiter.

Tore: 0:1 (22.), 0:2 (25.), 1:2 Foterek (31.), 1:3 (79.), 2:3 Türkoglu (87.).

DSC: Schneider – Chahine, Linnemann, Ordowski (75. Öz), Golla – Zengin (75. Hoekstra), Sahin – Türkoglu, Foterek (78. Hamzaj), Krämer (23. Imanovic) – Özkan.

SC Westfalia II – SW Röllinghausen 1:3. Viel spannender war, was sich neben dem Platz ereignete. „Nach Vorstandsbeschluss vom Dienstag wird die A2 nach Saisonende abgemeldet. Die Kräfte sollen in der A1 gebündelt werden. Dies wurde der Mannschaft so heute vor dem Spiel gesagt“, sagte Andre Hünefeld, der nicht wusste, ob er noch Trainer ist. Arbeitsbedingt verhindert, sollte er von Co-Trainer Dirk Leismann vertreten werden, dieser wurde jedoch der Anlage verwiesen. Beide wechseln zur kommenden Saison nach Erkenschwick. Derzeit hat Rüdiger Katola das Sagen bei der A2.