Gerresheim sieht Licht und Schatten

Die Lücke zwischen zwei Wannern nutzt Lars-Nico Kattner hier zu einem Querpass.
Die Lücke zwischen zwei Wannern nutzt Lars-Nico Kattner hier zu einem Querpass.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Licht und Schatten sah Trainer Marc Gerresheim beim 2:0-Testspielsieg der SpVgg Horsthausen gegen die Sportfreunde Wanne.

SpVgg Horsthausen -
Sportfreunde Wanne 2:0

Tore: 1:0 Gresch (28.), 2:0 Balci (32.).

Horsthausen: Wolter (46. Hug) – Barsnick, Herbst (46. Güzel), Bonk (46. Pokorny), Gerresheim (46. Müller), Kattner (46. Sola), Theben, Balci, Gresch (84. Lücking), Rduch, Schönherr.

Zwei grundverschiedene Halbzeiten lieferte die SpVgg Horsthausen im Test gegen die Sportfreunde Wanne ab. Nach einer starken ersten Halbzeit, in der auch beide Tore fielen, lief in der zweiten Hälfte nicht mehr viel zusammen beim Bezirksligisten.

„Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt“, freute sich Horsthausens Trainer Marc Gerresheim, der viele Elemente aus dem Training wiedererkannte: „Wir haben gute Pressingsituationen geschaffen, nach Ballverlusten den Ball schnell wieder zurückerobert und viele Torchancen herausgespielt.“

Einzig die Chancenverwertung war ein kleines Manko der Sportvereinigung, immerhin zwei Mal traf die Gerresheim-Elf vor der Pause. Nach einer knappen halben Stunde ging Dennis Gresch über links außen durch und flankte, der Ball verrutschte und fiel ins lange Eck. „Ein bisschen glücklich“, kommentierte Gerresheim, „aber wenn man so viel Druck erzeugt, dann geht auch so einer mal rein.“ Deutlich geplanter dann das 2:0 wenige Minuten später durch Ozan Balci, der eine Passstafette erfolgreich abschloss. „Ein richtig feines Tor, das macht Spaß“, so Gerresheim.

Nach der Pause präsentierte sich seine Mannschaft dann schwächer, spielte viele Fehlpässe und ließ auch Torchancen der Sportfreunde zu, die diese aber nicht nutzten. „Ich habe Licht und Schatten gesehen“, resümierte Gerresheim, „aber insgesamt war es ein guter Test. Alle haben Spielanteile bekommen, das war das Wichtigste.“