Gallinowski: Wurfquote „unterirdisch“

SG Kierspe-Meinerzhagen -
TV Wanne 28:22

Halbzeit: 14:15.

TV Wanne: Waldner, Kramer; Müller, Brand (4), Sczislo (4/2), Leuschner (4/1), Schwarz, L. Tolusch (1), Wedding (3), J. Tolusch (1), Falk (5).

Fassungslos und stark enttäuscht zog Trainer Philipp Gallinowski nach diesem Duell Bilanz: „Mit einer solchen Vorstellung haben wir in der Landesliga nichts zu suchen. Zwischen Trainingsleistung und Umsetzung im Spiel klaffen große Lücken. Eine normale Trainingsleistung hätte gereicht, den spielerisch wenig überzeugenden Gastgeber in die Knie zu zwingen.“

Stimmte im ersten Spielabschnitt die Wurfqoute noch so einigermaßen, so wurde nach dem Wechsel hier das Niveau „unterirdisch“ (Gallinowski). Es gab genügend Chancen, das Spiel auch nach einem Rückstand noch zu drehen. Im Angriff lief aber nichts zusammen. Zudem ließ das Verständnis zwischen Abwehr und Torhüterinnen zu wünschen übrig, die auch nicht ihren besten Tag erwischten. Einen couragierten Auftritt lieferte Neuzugang Jil Falk (bisher TuS Bommern) ab, die mit fünf Toren überzeugte. Auch Vanessa Brand heimste sich ein Trainerlob ein. Philipp Gallinowski monierte, dass erneut nicht in voller Besetzung gespielt werden konnte: „Das macht so langsam keinen Spaß mehr.“ Foto: Walter Fischer