Für di Bari zählt nur ein Sieg

Den zweiten Platz in der Bezirksliga, den hat die Sportvereinigung Horsthausen nach ihrem Kantersieg an der Bochumer Krümmede zurück erobert. Und nun möchte sie den möglichst gar nicht wieder hergeben. Morgen (15 Uhr) muss die Mannschaft zur Reserve der SG Wattenscheid 09. Zeitgleich ist der BV Herne-Süd zu Gast beim TuS Stockum, während der SV Fortuna Herne Bochums Polizisten auf eigenem Kunstrasen empfängt.


Fortuna Herne - Polizei SV Bochum (So., 15 Uhr, Sportzentrum Horsthauser Straße).
Die Fortunen spielten zuletzt zweimal 1:1, zeigten dabei aber Licht und Schatten. Nach dem Remis in Eppendorf sah man eine starke Entwicklung im Team und hoffte auf zwei souveräne Heimauftritte. Den ersten hat Herne am letzten Sonntag jedoch bereits versemmelt, nachdem man gegen Stockum ebenfalls nicht über ein 1:1 hinaus kam. Einzig Reservekeeper Max Block hatte die Mannschaft den einen Punkt zu verdanken. Obwohl sich Fortuna mit dem Zähler auf Platz acht verbessern konnte, fühlte man sich als Verlierer. Für die Mannschaft ein Warnschuss. Denn: Während die Herner nach noch immer nur einem Rückrundensieg weiter auf der Stelle treten, holen die Mannschaften im Tabellenkeller Stück für Stück auf. Michele di Bari zeigt sich da auf der Hut. Für den Trainer zählt gegen Polizei nur ein Sieg. „Wir müssen jetzt eher nach unten schielen als nach oben“, so di Bari.


SG Wattenscheid 09 II - SpVgg Horsthausen (So., 15 Uhr, Sportzentrum Berliner Straße 42).
Wie sich die Bochumer zerlegen lassen, zeigte die SpVgg Horsthausen eindrucksvoll am letzten Spieltag. Das 10:1-Schützenfest hat die Gerresheim-Elf, vorbei am ebenfalls siegreichen SC Weitmar, zurück auf Platz zwei gespült. Lässt sich die Mannschaft nicht von der Zweistelligkeit des letzten Resultats blenden, sollte auch in Wattenscheid nichts anbrennen. Die Zweite der SGW (13.) hat neun ihrer zwölf Spiele auf heimischem Kunstrasen verloren. Trainer Marc Gerresheim vertraut zudem auf die Spielfreude in seinem Team, die sich auch durch ausfallbedingte Rotation nicht bremsen lässt.
TuS Stockum - BV Herne-Süd (So., 15 Uhr, Pferdebachstraße 240, Witten)
. Auf eigenem Platz die Sache zu vergeigen, das passiert dem BV Herne-Süd wiederum nur sehr selten. So geschehen allerdings im Hinspiel gegen den TuS Stockum (1:2), als man sich einen Ausrutscher leistete.

Diese Scharte will man nun natürlich in Witten möglichst wieder auswetzen. Während die Süder (7.) dabei relativ entspannt zu Werke gehen können, schwebt der Gegner in akuter Abstiegsgefahr.

Stockum verbesserte sich durch das überraschende Unentschieden bei Fortuna zwar auf Platz 15, noch fehlen dem TuS aber drei Punkte bis ans rettende Ufer. Stockum verfügt dabei über eine stabile Deckung, die in der Rückrunde hinter Spitzenreiter Wiemelhausen die wenigsten Gegentore kassierte. Mit Eppendorf hatte Süd allerdings zuletzt auch schon ein echtes Bollwerk zu knacken - mit Erfolg.