Falkenhorst kann für die Landesliga planen

Auf die Frage nach der Stimmungslage am Tag nach der 1:4-Niederlage der SSV Buer im Spitzenspiel bei der DJK Falkenhorst Herne antwortet SSV-Trainer Marcel Dietzek: „Betrübt, betrübt und betrübt.“

Nach dem Spitzenspiel steht so gut wie fest, dass Falkenhorst in der kommenden Saison in der Landesliga spielen wird. Zwar hatten die Bueranerinnen das Hinspiel auf dem heimischen Kunstrasen an der Löchterheide mit 2:1 gewonnen, doch am vergangenen Sonntag waren sie fast chancenlos. Herne war von Beginn an das bessere Team und drängte auf die Führung.

Doppelschlag von Balkenhol

Es schien, als hätte die SSV Buer zu großen Respekt vor dem Gegner, der mit Jennifer Balkenhol und Nadine Kirsch die beiden absoluten Ausnahmespielerinnen dieser Liga in seinen Reihen hat. Nach 22 Minuten ging Herne durch Nicole Niestroj in Führung. Büsra Kesimal brachte die SSV zurück ins Spiel und hatte anschließend sogar noch zwei richtig gute Chancen, den Spielverlauf komplett auf den Kopf zu stellen. Stattdessen war Herne nach 35 Minuten wieder zur Stelle. Kelly Loren traf ins lange Eck, und fortan spielte auf dem großen Kunstrasenplatz in Horsthausen nur noch eine Mannschaft: die DJK Falkenhorst. Jennifer Balkenhol schraubt das Ergebnis mit ihren Toren in der 75. und 83. Minute auf 4:1 hoch. Dass Schiedsrichter Andre Wiegold bei so mancher Entscheidung falsch lag, fiel zum Glück nicht ins Gewicht. Zumindest der Platzverweis von Jaqueline Schwenke nach 73 Minuten war zweifelhaft. Derya Tari verabschiedete sich sieben Minuten später ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz.

Höherer Sieg war möglich

Die SSV Buer hatte Glück, dass Torhüterin Christa Stockhofe noch einige Bälle entschärfte, die Latte rettete oder die Hernerinnen ihre Angriffe nicht mehr so zielstrebig spielten. Nach ziemlich genau 90 Minuten war dann Schluss und die Aufstiegsfrage wohl beantwortet.