„Es ist noch nichts entschieden“

Reinhard Paluch, Jugendleiter des Westfalia Herne (r., im Gespräch mit Frank gall vom SV Sodingen ), wundert sich über die Ausaagen des früheren Trainers André Hünefeld.
Reinhard Paluch, Jugendleiter des Westfalia Herne (r., im Gespräch mit Frank gall vom SV Sodingen ), wundert sich über die Ausaagen des früheren Trainers André Hünefeld.
Foto: Tanja Schneider \ FotoPool

Reinhard Paluch, Abteilungsleiter der Jugendabteilung des SC Westfalia Herne, hat sich im Gespräch mit der WAZ sehr irritiert über Aussagen von André Hünefeld gezeigt. Der bisherige Trainer der Herner A2-Junioren berichtete am vergangenen Sonntag davon, dass das zweite A-Jugend-Team zum Saisonende abgemeldet werden würde. Dies sei im Vorstand beschlossen und der Mannschaft dann auch verkündet worden.

Rüdiger Katola übernimmt

Hünefelds Ausführungen bestreitet Reinhard Paluch jedoch vehement: „Es gab zwar die Überlegung, die A2 abzumelden, doch es ist definitiv noch nichts entschieden. Das habe ich der Mannschaft auch noch mal gesagt. Im Moment sieht es so aus, dass die A2 in der kommenden Saison entweder in einer anderen Bezirksliga-Gruppe antritt als die zu 99 Prozent in die Bezirksliga absteigende A1. Eine weitere Möglichkeit ist die Teilnahme am Spielbetrieb in der Kreisliga A. Wir sind Westfalia Herne und wollen den Spielern auch weiterhin ein Zuhause bieten“, klärt der Abteilungsleiter auf.

Von Ex-Coach André Hünefeld ist Paluch auch menschlich sehr enttäuscht. „Wir haben Hünefeld und Dirk Leismann angeboten, ab kommender Saison die U15 zu übernehmen. Beide haben zugesagt und von uns die Telefonliste der Spieler erhalten. Drei Tage später lese ich auf der Internetseite der Spvg. Erkenschwick, dass beide zur kommenden Saison das Traineramt der dortigen U15 übernehmen werden. Das kann einfach nicht sein“, fühlte sich Reinhard Paluch in dieser Angelegenheit hintergangen.

Beide Trainer wurden nun vom Verein freigestellt. Rüdiger Katola übernimmt nun die A2 bis zum Saisonende und bekommt dafür sogar noch einen neuen Co-Trainer zur Seite gestellt, der ihn bei dieser Aufgabe unterstützt. „Das passt fußballerisch und ist auch wieder ein Indiz dafür, dass bei uns noch keiner mit diesem Team abgeschlossen hat“, so Reinhard Paluch weiter.