Erster Eishockeytalk „Overtime“ in Herne mit bunter Besetzung

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Die Sommerpause im Eishockey dauert schon ein wenig und wird sich – zumindest wohl für die meisten Fans – auch noch viel zu lange hinziehen. Der Herner EV gibt den Hockey-Junkies etwas Methadon: Zum ersten Mal findet am Donnerstag, 4. Juni (Fronleichnam) die Gesprächsrunde „Overtime“ statt.

Gastgeber HEV-Pressesprecher Jesper Dahl-Jörgensen, Journalist Holger Kuhlmann und Kulttrainer Uwe Malz haben zur ersten Ausgabe eine bunt zusammengesetzte Runde eingeladen.

Levi Houkes

Zur Premiere kommt mit Levi Houkes ein erfahrener Eishockeycrack zum Gysenberg. Der gebürtige Niederländer ist zwar erst 23 Jahre alt, kennt aber das niederländische Eishockey wie kein Zweiter. Er wird über die Zukunft des Eishockeys aus Sicht des Nachbarn berichten.

HEV-Sprecher und Talk-Gastgeber Jörgensen freut sich: „Vor allem durch die aktuelle Lage, dass es möglich ist, dass demnächst die Oberliga West durch zwei niederländische Mannschaften aufgestockt werden soll, sind wir auf die Auskünfte Houkes gespannt.“

Niels Oelhof

Noch viel näher an der heimischen Oberliga ist Niels Oelhof. Der Fanbeauftragte der Füchse Duisburg hat eine spannende Saison hinter sich, die die Mannschaft nicht mit dem Aufstieg krönte. Nun befindet sich der EVD am Scheideweg.

Oelhof werde berichten wie es ist, Fan einer Mannschaft zu sein, die sich zwischen Ralf Pape und der Kenston-Gruppe versucht selber zu finden, kündigt Jörgensen an – „Und natürlich sind wir gespannt ob er alle 48 Namen seines Kaders auswendig kann.“

Klaus Picker

Für die Herner Fans am spannendsten wird wohl der Auftritt von Klaus Picker. Der ehemalige Pressesprecher der Eisadler Dortmund ist seit Kurzem für die Öffentlichkeitsarbeit des Landeseissportverbandes Nordrhein-Westfalen zuständig. Eine Aufgabe, die wohl keinen Eishockeyfreund zurzeit neidisch macht, denn noch nie wurde zwischen den Vereinen und dem LEV so scharf geschossen wie derzeit.

„Wir sind gespannt, wie Klaus Picker die jetzige Lage beschreibt und vielleicht finden wir zusammen eine gemeinsame Lösung für die Zukunft des deutschen Eishockeys“, hofft Jörgensen.