Ersan Kusakci geht zum FC Kray

Ersan Kusakci (rechts) wechselt vom SC Westfalia Herne zum Essener Regionalligisten FC Kray.
Ersan Kusakci (rechts) wechselt vom SC Westfalia Herne zum Essener Regionalligisten FC Kray.
Foto: WAZ FotoPool

Das Wechselkarussell ist beim SC Westfalia Herne noch nicht zum Stillstand gekommen. Ersan Kusakci ist inzwischen der vierzehnte Spieler aus dem im Sommer gebildeten Kader, der den Traditionsverein verlässt.

Dem gegenüber stehen (Stand gestern Nachmittag) die acht Neuen, die der SCW am vergangenen Sonntag seinen Fans beim gemeinsamen Frühstück präsentierte (wir berichteten). Zu den Verpflichtungen von zwei offensiven Mittelfeldspielern, die in dieser Woche perfekt gemacht werden sollten, gibt es von Vereinsseite noch keine Informationen.

Kein Dementi zu Fatmi Ferati

Der 22-jährige Kusakci unterschrieb unterdessen am Donnerstag einen Vertrag beim Regionalligisten FC Kray. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Verantwortlichen von Westfalia Herne dafür bedanken, dass mir keine Steine in den Weg gelegt wurden und ich diese Herausforderung annehmen kann“, sagte Kusakci dem „Reviersport“.

Kusakci gehörte zu den Spielern, die der SC Westfalia gerne behalten hätte. „Er war ein wichtiger Mann für uns“, sagte Co-Trainer Manuel Bölstler, der gemeinsam mit Chefcoach Holger Wortmann bekanntlich inzwischen auch die sportliche Leitung bei den Strünkedern bildet.

Inzwischen verdichten sich die Gerüchte, dass einer der beiden neuen Offensiven Fatmi Ferati vom Regionalligisten SG Wattenscheid 09 ist. Der 24-jährige Albaner war im Sommer vom Wuppertaler SV gekommen, erhielt bei der SG 09 aber kaum Einsatzzeiten. Anfang der Woche wurde sein Vertrag aufgelöst. Bölstler wollte Feratis Wechsel zum Schloss am Freitag nicht bestätigen, dementierte aber auch nicht.

Die Spieler des SCW müssen an diesem Wochenende weitere Trainingseinheiten schieben, nachdem das geplante Testspiel gegen den KFC Uerdingen abgesagt worden war. „Wir wollen aber versuchen, mal ein langes internes Spiel auf Großfeld durchzuziehen“, kündigte Manuel Bölstler an.

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