Erneute Abfuhr für die FdG-Damen

Auch Justina Heynck (Nr. 8) und Ulla Bendikowski (14) konnten die Niederlage gegen Senden nicht verhindern.
Auch Justina Heynck (Nr. 8) und Ulla Bendikowski (14) konnten die Niederlage gegen Senden nicht verhindern.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Mit dem ASV Senden kommen Hernes Volleyballerinnen gar nicht klar. Wie im Hinspiel ging der Regionalligist auch in eigener Halle mit 0:3 unter.

SG FdG Herne -
ASV Senden 0:3

Sätze: 13:25, 23:25, 16:25.

FdG: Ulla Bendikowski, Kim Froitzheim, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Carmen Pietsch, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Kirsten Rues, Kira Schäfer, Lena Thewes.

Ist ihnen die Weihnachtspause nicht bekommen, oder liegt ihnen einfach dieser Gegner nicht? Über diese Frage dürften sich die Regionalliga-Volleyballerinnen der Sportgemeinschaft Friedrich der Große noch ein Weilchen die Köpfe zerbrechen. Fakt jedenfalls ist: Wie schon im Hinspiel unterlagen sie den Gästen aus dem Münsterland auch in eigener Halle glatt mit 0:3, und auch diesmal war über weite Strecken ein Klassenunterschied feststellbar – trotz des Heimvorteils und der Tatsache, dass beide Teams vor Spielbeginn mit jeweils 18 Punkten Tabellennachbarn waren. Merkwürdig.

Bereits der erste Durchgang offenbarte beim Team von Uli Walkenhorst längst abgestellt geglaubte Schwächen. Die Angriffe ohne große Durchschlagskraft, die Verteidigung löchrig und unkonzentriert, das Ganze begleitet von einer negativen Körpersprache, die den Gegner förmlich zum Siegen einlud. Und diese freundliche Einladung wollten die Gäste nicht ausschlagen. Schnell sammelten sie Punkt für Punkt, und am Ende hatten die Hernerinnen Mühe, überhaupt noch ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen – ein Trauerspiel.

Auch der zweite Akt begann aus heimischer Sicht nicht sonderlich freudvoll. Der ASV setzte sich ab, die FdG hechelte hinterher. Erst zur Satzmitte hin stabilisierte sich das Herner Spiel, wurden die Angaben druckvoller und die Abschlüsse konsequenter. Und weil sich die Gastgeberinnen nun auch im Feld besser bewegten, konnten sie den Rückstand langsam wegknabbern und zum 17:17 erstmals ausgleichen. Als sie dann auch die Führung übernehmen konnten, lag sogar die wende in der Luft – bis einige Unkonzentriertheiten doch den Satzverlust besiegelten.

Damit war der erste Punkt bereits verloren. Völlig leer wollten die FdG-Damen jedoch nicht ausgehen. Also rafften sie sich noch einmal auf und erspielten sich zu Beginn des dritten Durchgangs auch eine knappe Führung, bis sich auch dieses leichte Aufbäumen als Strohfeuer entpuppte. Die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten, nahmen die Herner Angebote an und machten das Déjà-vu ohne nennenswerte Gegenwehr perfekt.

Trotz der verdienten Niederlage behauptete Herne den fünften Platz, hat sich aus der Verfolgergruppe des Spitzenreiters Gladbeck allerdings vorerst verabschiedet.