Endstation Achtelfinale

Auf Augenhöhe mit dem Favoriten aus Ahlen (schwarz) spielten lange Zeit Erdinc Taskin (l.) und der SC Westfalia.
Auf Augenhöhe mit dem Favoriten aus Ahlen (schwarz) spielten lange Zeit Erdinc Taskin (l.) und der SC Westfalia.
Foto: Funke Foto Services

Sowohl die A-, als auch die B-Junioren des SC Westfalia Herne sind am Sonntag im Westfalenpokal-Achtelfinale ausgeschieden. Während die A-Jugend gegen den Tabellenzweiten der Westfalenliga, Rot Weiss Ahlen, eine ordentliche Leistung zeigte, blieb die B-Jugend beim Bezirksligisten SSV Buer sensationell auf der Strecke.

A-Jugend: SC Westfalia Herne – Rot Weiss Ahlen 0:3 (0:0). „Der Ahlener Sieg geht am Ende absolut in Ordnung. Die Gäste waren nach der Pause einfach besser und haben verdient gewonnen“, bilanzierte SCW-Coach Pietro Perrone. Vor dem Seitenwechsel war sein Team jedoch definitiv auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten der Westfalenliga. Beide Mannschaften hatten ihre Torchancen, auf Seiten des SCW vergab Burak Akyül die größte Möglichkeit. Zehn Minuten waren in Halbzeit zwei gespielt, da nutzten die Gäste den ersten individuellen Fehler in der SCW-Abwehr eiskalt zur Führung aus.

Eren Ayaz hatte wenig später die Ausgleichschance, doch wirklich zurück ins Spiel kam der SCW nicht mehr. „Wir haben dann von Minute zu Minute offensiver gespielt. Zwingende Chancen waren jedoch nicht mehr dabei. Ahlen hat die sich bietenden Kontermöglichkeiten aber auch eiskalt ausgenutzt“, so Pietro Perrone weiter.

Nun kann sich seine Elf ganz auf den Abstiegskampf konzentrieren. Das erste „Endspiel“ steht mit dem Nachholspiel gegen Kaiserau am 12. April auf dem Plan.

Tore: 0:1 (55.), 0:2 (65.), 0:3 (80.).

SCW: Herden – Cimen, Mumcu (65. Akalin), Uguz, Gies (76. Grobelny) – Keppler (58. Arrouchdi), Akyül (68. Kaya) – Galoska, Tugyan, Taskin – Ayaz.

B-Jugend: SSV Buer – SC Westfalia Herne 8:7 n.E (0:0, 0:0). Gegen die zwei Klassen tiefer spielende SSV Buer war der SCW über die vollen 120 Minuten zwar die deutlich bessere Mannschaft, doch selbst klarste Torchancen wurden nicht genutzt. „Wenn du aus fünf Metern nur den Torwart anschießt oder den Ball neben das Tor setzt, dann darfst du dich nicht wundern, wenn du das Spiel am Ende verlierst“, ärgerte sich SCW-Coach Jörg Tottmann nach dem Spiel.

Im Elfmeterschießen sah es so aus, als ob sich der SCW doch noch ins Viertelfinale retten würde. Die Gäste waren stets in Front, und als der letzte SSV-Elfmeter an den Pfosten klatschte, hatten die Gäste den Jubelschrei schon auf den Lippen. Doch vom Pfosten prallte der Ball so unglücklich an den Rücken von SCW-Keeper Florian Kleisa, dass er über die Linie kullerte. Im Sudden Death war es dann Maurice Breuer, der den letzten SCW-Elfmeter verschoss. „Aber da kann man den Jungs keinen Vorwurf machen. So etwas passiert halt. Das ist Pech. Wir hätten die Partie einfach schon in der regulären Spielzeit gewinnen müssen“, wollte Tottmann seinen Elfmeterschützen keinen Vorwurf machen.