Emscher-Hammer will angreifen

An der Startschnelligkeit haben die Ruderer des Emscher-Hammers in den letzten Wochen besonders gearbeitet.
An der Startschnelligkeit haben die Ruderer des Emscher-Hammers in den letzten Wochen besonders gearbeitet.
Foto: Falk Müller

Der Start in die Saison verlief für die Männer des Emscher-Hammers in den vergangenen Jahren nie optimal. Das war Platz sieben zum Auftakt der diesjährigen Ruder-Bundesliga auf dem Main in Frankfurt für den heimischen Achter schon ganz in Ordnung.

„Für die vor Ort herrschenden Umstände war unser Resultat respektabel, jedoch nicht zu hundert Prozent zufriedenstellend“, blickt Gregor Hauffe, Trainer der Renngemeinschaft aus dem RV Emscher Wanne-Eickel und dem RC Hamm, zurück. An diesem Samstag steht der zweite Renntag auf dem Programm. „Wir gehen optimistisch und auf Angriff gepolt die Hürde in Hannover an“, verspricht Hauffe.

Auf dem Maschsee in der niedersächsischen Hauptstadt gehen ab 10 Uhr die schnellsten deutschen Vereinsachter an den Start.

Einmal mehr ist die Frankfurter RG Germania in der 1. Bundesliga der Männer fulminant in die Saison gestartet. Ungefährdet sicherten sie sich auf ihrer Heimstrecke vor vier Wochen die Tabellenspitze. Aber der Dauer-Champion der letzten Jahre, der Crefelder Ruder-Club, ist mit Rang zwei auf Tuchfühlung. Auch der DoleAchter Hamburg, der in Frankfurt ersatzgeschwächt an den Start ging und Rang drei herausfuhr, ist auf dem Maschsee nicht zu unterschätzen.

Dicht dahinter möchte sich der Emscher-Hammer einreihen. Zwar wird es im „Weißen Wal“, wie die Athleten ihr Boot nennen, aus verschiedenen Gründen (Uni, Beruf) ein paar Veränderungen gegenüber Frankfurt geben, was laut Hauffe aber keinesfalls eine Schwächung bedeutet. „Mit kleinen Umbesetzungen und wiedererstarkten Rückkehrern rechne ich mit einem Ergebnis unter den ersten Fünf“, so der Trainer.

Startschnelligkeit ist wichtig

Verstärkt gearbeitet wurde in den letzten Wochen an der Startschnelligkeit. Hier zeigten sich einige Boote dem Emscher-Hammer auf dem Main noch einen Schritt voraus. Gerade auf der recht kurzen Sprintstrecke von 350 Metern ist ein zu großer Rückstand schwer bis unmöglich aufzuholen. „Fakt ist, wir wollen weiter nach oben, und dazu müssen wir uns stetige verbessern“, so Gregor Hauffe.