DSC Wanne-Eickel lädt U18-Judoka zur Deutschen Meisterschaft

DSC-Judoka Kai Gollan wurde zwar Bezirksmeister, für die deutsche Meisterschaft konnte er sich aber nicht qualifizieren.
DSC-Judoka Kai Gollan wurde zwar Bezirksmeister, für die deutsche Meisterschaft konnte er sich aber nicht qualifizieren.
Foto: Gößling/DSC
Was wir bereits wissen
Der DSC kann sich voll auf die Organisation konzentrieren, da kein Herner Kämpfer qualifiziert ist. Den Zuschauern wird trotzdem viel geboten.

Eine deutsche Meisterschaft bringt Volker Gößling so schnell nichts aus der Ruhe: „Wir machen das ja nicht zum ersten Mal.“ Ein wenig hektischer wird er wohl am Wochenende, wenn der DSC Wanne-Eickel unter Gößlings Leitung die deutschen U18-Judo-Meisterschaften im Sportpark Wanne-Süd ausrichtet.

Herner Kämpfer nicht qualifiziert

„Bisher ist alles routiniert abgelaufen“, berichtet Gößling von einer bislang reibungslosen Organisation, „aber jetzt beginnt die richtige Plackerei.“ Am Freitagmittag beginnen die Helfer, die Halle für das Event herzurichten, etwa hundert Freiwillige werden von Freitag bis Sonntag im Einsatz sein, „rund um die Uhr, drei Tage lang.“ Im Wesentlichen gehören diese zum DSC, unterstützt wird der Ausrichter auch von einigen umliegenden Judo-Clubs und vor allem vom KSV Herne. „Zum Glück ist die Zusammenarbeit zwischen den Herner Judo-Vereinen sehr stark“, ist Gößling froh über die Hilfe vom Nachbarn.

Die Herner Vereine können sich voll auf die Organisation konzentrieren, denn der sportliche Wettbewerb findet ohne Herner Teilnehmer statt. Leah Rutkowski und Kai Gollan schieden in der Qualifikationsrunde bei den Westdeutschen Meisterschaften aus.

Für Gößling kein großes Problem: „Das ist natürlich schade, war aber abzusehen, die Trauben hängen in der U18 ziemlich hoch in diesem Jahr.“

Das verspreche andererseits aber auch sportlich spannende Wettkämpfe, so Gößling: „In den schwächer besetzten Gewichtsklassen sind sicher ein oder zwei Außenseiter dabei, aber die meisten Kämpfer sind Kader-Athleten, die jeden Tag trainieren. Das Niveau ist sehr hoch, gutes Judo ist garantiert.“

Auf fünf Matten wird zunächst gleichzeitig gekämpft im Sportpark Wanne-Süd, dabei wird echte Turnierstimmung aufkommen. Für die Finalkämpfe, die Samstag und Sonntag jeweils für ungefähr 16 Uhr angesetzt sind, fahren die Organisatoren ein echtes Highlight auf. Gößling kündigt an: „Die Finalkämpfe werden unter Boxringbeleuchtung stattfinden, so dass echte Zweikampfatmosphäre entsteht.“ Ein besonderes Erlebnis für die Kämnpfer, aber auch die Zuschauer.

Generell werde den Zuschauern viel geboten, so Gößling. Ein Programm aus Artistik und Akrobatik umrahmt die Veranstaltung, aber auch die Judoka werden so zuschauerfreundlich wie möglich präsentiert: „Für jede Matte gibt es zwei Bildschirme“, erklärt Gößling, „so dass jeder Zuschauer immer direkt sehen kann, wer gegen wen kämpft und wie es steht.“

Die Vorarbeit ist also erledigt – die „Plackerei“ kann beginnen.