DSC scheitert knapp im Halbfinale

Mathias Tomaschewski (Mitte) zog mit dem DSC bis ins Halbfinale und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Mathias Tomaschewski (Mitte) zog mit dem DSC bis ins Halbfinale und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK

Es war schon ein Kuriosum: Das erste Spiel des Abends war eine Neuauflage des Vorjahresfinales, und auch die letzte Begegnung des 9. Kick-mit-Schmidt-Mitternachts-cups der DJK Spvgg. Herten führte wieder die SpVgg Erkenschwick und den TSV Marl-Hüls zusammen.

Als am frühen Sonntagmorgen um elf Minuten nach Zwölf das Endspiel angepfiffen wurde, stand zwar erneut kein Herner Team auf der Spielfläche der Rosa-Parks-Schule, aber der SC Westfalia Herne und der DSC Wanne-Eickel hatten gut mitgespielt und ihren Anteil an einem tollen Budenzauber geleistet.

2013 hatte der TSV sich mit 2:1 gegen Erkenschwick den Siegerpokal gesichert, ebenfalls mit 2:1 gewannen die Marl-Hülser das diesjährige Auftaktspiel gegen den Oberligisten. Im Finale drehten die „Schwicker“ dann aber den Spieß um und sicherten sich nach einem packenden Endspiel mit 4:2 nach Neunmeterschießen zum insgesamt dritten Mal den Turniersieg in Herten.

Der SC Westfalia Herne hatte zuvor, wie im Vorjahr, wenigstens den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Die sieben Feldspieler Gündüz, Özbicerler, Inal, Kilic, Gumpert, Kaya und Kusakci sowie Jugendtorwart Jan Niklas Herden starteten mit einem 1:1 gegen den SC Hassel ins Turnier. Bei einem fulminaten Schuss von Hassels Keeper (!) Drobe von der Mittellinie ins Eck gab es für Herden nichts zu parieren, dafür hielt er aber nach Ahmet Inals Ausgleichstreffer mit guten Paraden das Remis fest. Im zweiten Spiel sorgte Enes Kaya für den 1:0-Erfolg gegen Turnierneuling SF Stuckenbusch, danach kassierte der Strünkeder Oberligist eine 0:1-Niederlage gegen den SV Vestia Disteln. Als einer der zwei besten Gruppendritten zog der SCW dennoch in die K.o-Runde ein.

Das war auch das Minimalziel für den DSC Wanne-Eickel, der im Vorjahr nach der Vorrunde die Taschen packen durfte. Co-Trainer Michael Baum, der Urlauber Martin Stroetzel vertrat, hatte Manuel Cleves für die Position zwischen den Pfosten und im Feld Aydin, Tomaschewski, Sommer, Niedzicki, Resulaj, Nikolay, Lang und Scholtysik am Start. Im ersten Spiel machte Mathias Tomaschewski, der später zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, bereits in der ersten Minute den 1:0-Erfolg über BW Westfalia Langenbochum perfekt.

Im folgenden Spiel gegen Oberligist VfB Hüls war es ausgerechnet Serdar Yigit, der seinem früheren Club das 1:0 verpasste. Eine Führung, die Hüls über die Zeit schaukelte. Der DSC benötigte daraufhin gegen den SV Schermbeck schon einen Punkt, um ebenfalls als Gruppendritter weiterzukommen. Tomaschewski war es schließlich, der dieses Unterfangen mit seinen Toren zum 1:0 und zum 2:2-Endstand zum gelungenen Abschluss brachte.

Beide heimischen Team standen also im Viertelfinale, für den SC Westfalia kam hier aber das unglückliche Aus gegen den SV Schermbeck. Nachdem der reguläre Führungstreffer von Inal nicht anerkannt wurde, traf Schermbeck in den letzten 100 Sekunden zum 2:0.

Der DSC Wanne-Eickel musste anschließend gleich zweimal in die Neunmeter-Lotterie. Gegen den SC Hassel traf Sebastian Sommer aus dem Feld heraus und setzte auch den entscheidenden Schuss im Neunmeterschießen. Die erneute Entscheidung vom Punkt aus im Halbfinale gegen Erkenschwick verlor der DSC aber mit 5:6.

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