DSC reicht Rote Laterne nach Dorsten weiter

Wanner Goldt im Sprungwurf gegen den zweiten Torwart der Hülser.
Wanner Goldt im Sprungwurf gegen den zweiten Torwart der Hülser.
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK
Was wir bereits wissen
Guter Tag für Hernes Handball-Kreisligisten: Während der DSC Wanne-Eickel die Rote Laterne abgab, verteidigte die HCW-Reserve die Tabellenführung.

DSC Wanne-Eickel – VfL Hüls 31:23 (17:9). Das könnte der Befreiungsschlag im Abstiegskampf gewesen sein. Mit einem überzeugenden Auftritt gegen die favorisierten Gäste haben die Wanne-Eickeler viel für ihr Selbstbewusstsein getan. In der Anfangsviertelstunde agierte der DSC noch nervös und fabrizierte viele technische Fehler. Zum Glück erging es den Hülsern nicht besser. Als der DSC durch eine effiziente Deckungsarbeit immer besser ins Spiel fand und mit schnellem Umschaltspiel erfolgreich war, konnte der Vorsprung bis zur Halbzeit kontinuierlich ausgebaut werden. Aber auch aus dem gebundenen Spiel wusste der Gastgeber zu überzeugen. Geschickt sperrten die Kreisläufer Räume für ihre Mitspieler frei. Im zweiten Abschnitt zehrte der DSC mit besonnenen Aktionen vom hohen Vorsprung und ließ den Gegner nicht mehr in Schlagdistanz kommen. „So kann es weitergehen“, meinte sichtlich erleichtert Haupttorschütze Stefan Sokolowski. Damit gab der DSC die Rote Laterne an Dorsten ab und verkürzte den Abstand zum Nichtabstiegsplatz auf einen Punkt.

DSC: Motoc; P. Nimi, Niggemann (2), Goldt, Hassenpflug (5), Bollmann (5), Sokolowski (11), Limberger (4), Hippe (1), Kersten (1), Oonk (2).

HC Westfalia Herne II – SG Suderwich 37:35 (18:15). Nach diesem Duell musste Trainer Robertas Cerniauskas tief durchatmen: „Nach dem starken Auftritt im Pokalspiel fehlte meiner Mannschaft beim Defensivverhalten die richtige Einstellung. Vorgaben wurden nicht umgesetzt. Zum Glück haben wir vorne gut genetzt und Revanche für die Hinspielniederlage genommen.“ Eigentlich geriet der Sieg nie ernsthaft in Gefahr, weil die Strünkeder im Angriff fast nach Bedarf trafen. Mit einer solchen Vorstellung wird aber die Spitze nicht zu halten sein. In der Defensive mangelte es an Einsatzbereitschaft, Unterstützungsaktionen und Zweikampfstärke. Mit dem Fehlen von Eric Lorenz und Tim Rademacher ist das nicht zu erklären.