DSC klarer Favorit, Vöde sinnt auf Revanche

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In der Tischtennis-Verbandsliga spitzt sich der Aufstiegskampf zu. Vöde und DSC dürfen sich keine Aussetzer erlauben – für den DSC wird das wohl leichter als für Vöde.
DSC Wanne-Eickel – TST Buer-Mitte. Keine allzu große Mühe sollte der DSC Wanne-Eickel gegen den Drittletzten TST Buer haben. Das Top-Spin-Team ist seit vielen Jahren die Fahrstuhlmannschaft der Liga. Seit ihrem ersten Aufstieg in die Verbandsliga im Jahre 2003 sind die Bueraner insgesamt viermal ab- und genau so oft wieder aufgestiegen. Auch in diesem Jahr kämpft der Aufsteiger darum, die Klasse mal länger als nur ein Jahr zu halten.

Dass der DSC als klarer Favorit ins Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr, Turnhalle an der Stöckstraße geht, weiß auch dessen Mannschaftssprecher Jörg Stöck, glaubt aber nicht an einen ähnlich klaren Erfolg wie beim 9:1-Sieg aus dem Hinspiel: „Damals hat Buer ohne seine beiden Spitzenleute gespielt. Das hat uns die Sache leicht gemacht. Wenn die am Samstag dabei sind, gewinnen wir das Spiel nicht mal eben so im Vorübergehen. Aber natürlich ist es unser Anspruch als Aufstiegskandidat das Spiel für uns zu entscheiden.“

TTC Herne-Vöde – SC Union Lüdinghausen:
Mit gemischten Gefühlen geht der TTC Herne-Vöde in sein Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr, Jürgens Hof 61) gegen den SC Union Lüdinghausen. Noch in sehr unangenehmer Erinnerung ist das Hinspiel, in dem die Vöder mit 1:9 untergingen. Es war die einzige derbe Klatsche, die der aktuelle Tabellenvierte in der laufenden Spielzeit einstecken musste. Selbst gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter Altena hatte man sich beim 7:9 und 6:9 weitaus besser verkauft.

Vödes Mannschaftsprecher Jens Polutnik rechnet auch für Samstag mit ganz starken Gästen: „Die werden gegen uns bestimmt wieder ihre Nummer zwei Iren Slevin einfliegen. Den haben sie in der ganzen Hinrunde nur zweimal eingesetzt – einmal davon gegen uns.“

Sowohl für Lüdinghausen als Tabellendritter (22:8 Punkte) wie auch für den TTC Vöde (20:10), der auf dem vierten und letzten festen Aufstiegsplatz steht, geht es darum, gegenüber den Verfolgern ETSV Witten und Germania Kamen (beide 17:13) den Vorsprung zu wahren oder besser noch auszubauen.

Sollte Vöde verlieren und Witten gewinnen, kann es in der nächsten Woche, wenn beide Teams aufeinander treffen, bereits zu einer Vorentscheidung im Aufstiegskampf kommen.