DSC hält Heisingen auf Distanz

Mit zwei Einzelsiegen glänzte Jörg Stöck (l.) beim 8:8 des DSC Wanne-Eickel. Das Doppel an der Seite von Robert Gilles aber ging verloren.
Mit zwei Einzelsiegen glänzte Jörg Stöck (l.) beim 8:8 des DSC Wanne-Eickel. Das Doppel an der Seite von Robert Gilles aber ging verloren.
Foto: Haenisch / Funke Foto Services

Anspruchsvolle Aufgaben hatten an diesem Wochenende die beiden heimischen Tischtennis-Verbandsligisten zu lösen. Beide lieferten ordentliche Leistungen ab, auch wenn die Ergebnisse letztlich zu wünschen übrig ließen.

Gruppe 3: DSC Wanne-Eickel – SG Heisingen 8:8. Wie immer, wenn beide Teams aufeinander treffen, gab es auch diesmal einen Kampf auf Biegen und Brechen und am Ende ein ganz knappes Ergebnis.

Auch wenn der DSC am Ende mit 35:30 Sätzen und 636:600 Bällen die deutlich besseren Werte aufweisen konnte, war Mannschaftssprecher Jörg Stöck mit dem Unentschieden alles in allem zufrieden: „Beim Stande von 6:8 standen wir kurz vor der Niederlage und waren schließlich froh, dass Mike Beissert und unser Spitzendoppel mit Jens Faber und meinem Sohn Hendrik den wichtigen Punkt am Ende noch geholt haben.“

Grund zur Zufriedenheit bestand für Jörg Stöck auch wegen seiner persönlichen Leistung. Er konnte als einziger seines Teams eines der sechs Fünf-Satz-Spiele für sich entscheiden. Gegen Patrick Lautenschläger, der einst für Germania Holthausen in der 2. Bundesliga aufschlug und der in seinem zweiten Einzel Jens Faber eine seiner seltenen Niederlagen beibrachte, drehte Jörg Stöck einen 1:2-Satzrückstand um und gewann mit 11:9 im finalen Durchgang. Nur er selbst und Neuzugang Mike Beissert blieben in beiden Einzeln unbesiegt.

Mit dem Punktgewinn konnte der DSC seinen Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenfünften Heisingen verteidigen und rückte damit dem direkten Aufstieg in die NRW-Liga einen entscheidenden Schritt näher.

Spiele: Faber/H.Stöck 2:0, J. Stöck/Gilles 0:1, Baumann/Beissert 0:1, Faber 1:1, J. Stöck 2:0, Baumann 0:2, Gilles 0:2, H. Stöck 1:1, Beissert 2:0.

Gruppe 2: TTC Altena - TTC Herne-Vöde 9:6. Genau wie im mit 7:9 verlorenen Hinspiel schlug sich der TTC Herne-Vöde gegen den souveränen Tabellenführer Altena sehr achtbar. Auch ohne ihre Nummer zwei, Jens Polutnik, der aus familiären Gründen zu Hause geblieben war, nahmen die Vöder den in Bestbesetzung angetretenen Gastgebern sechs Spiele ab.

Überraschend waren vor allem die Siege oben und in der Mitte von Florian Bartnik über Petrovics, Christoph Haacke über Hejj und der schöne Erfolg von Kai Isensee über Altmeister Wilfried Lieck. Die restlichen Punkte steuerten Jasper Reinbothe und Jannis Wolski bei. Letzterer gewann gemeinsam mit Philip Brosch auch das Doppel drei.

Damit waren alle sechs Vöder Akteure an der Punktausbeute beteiligt und konnten trotz der ohnehin einkalkulierten Niederlage erhobenen Hauptes die Heimfahrt antreten