DSC feiert ersten Saisonsieg

Sechs Treffer steuerte Jens Limberger (gelb) zum ersten DSC-Sieg in dieser Saison bei.
Sechs Treffer steuerte Jens Limberger (gelb) zum ersten DSC-Sieg in dieser Saison bei.
Foto: FUNKE Foto Services

Der letzte Hinrunden-Spieltag der Handball-Kreisliga brachte die Premiere: Erstmals durften beide Herner Vertreter einen Sieg bejubeln. Während die HCW-Reserve dennoch die Tabellenspitze abgab, schöpft der DSC nach dem ersten Saisonsieg wieder Hoffnung.

TV Datteln – HC Westfalia Herne II 21:28 (11:12).So viel Widerstand hatte die favorisierte Herner Reserve vom Drittletzten nicht erwartet. Im ersten Spielabschnitt verlangte Datteln dem Spitzenteam alles ab. Gegen die kompakte TV-Abwehr tat sich der HCW äußerst schwer, weil einerseits viele Fahrkarten geschossen wurden und andererseits der gegnerische Mittelangreifer bei seinen acht Torerfolgen zu viele Freiheiten hatte. Nach Deckungsumstellungen zur zweiten Halbzeit wurde nun der HCW-Mittelblock zum Bollwerk. Jetzt nutzte Westfalia auch die Torchancen konsequenter und spielte seine körperliche Fitness voll aus. Datteln gab zwar in dem Kampfspiel bis zum Schluss nicht auf, kam aber für eine Überraschung letztlich nicht in Frage. Mit einer nahezu hundertprozentigen Trefferquote warteten die Brüder Nico und Pascal Röhrle sowie Frederic Werner auf.

HCW II: Ollesch, Heßling; M. Scheunemann (3), Werner (3), N. Röhrle (4), P. Röhrle (3), Hildwein (2), Lukic (7/1), Wolter (4), E. Lorenz (2), Rademacher, Hashagen.

DSC Wanne-Eickel – TV Wattenscheid 27:24 (17:11). Löst der erste Saisonsieg alle Fesseln? Mit konzentrierter Abwehrarbeit und konsequenter zweite Welle mit wenigen technischen Fehlern legten die Schwarz-Gelben in der ersten Halbzeit den Grundstein zum verdienten Erfolg. Nach Wiederanpfiff blieb der Gastgeber zunächst dominant und baute die Führung auf neun Tore aus. Als die Wattenscheider offensiver deckten, reagierte der DSC verunsichert und fabrizierte etliche Fehler. Die Laufbereitschaft ließ nach. Doch kämpferisch hielt das Schlusslicht dagegen und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Ein erfolgreiches Comeback feierte Lars Kersten, der der Abwehr neue Stabilität verlieh. Auch auf die Torhüter Motoc und Wiemers war Verlass. Jetzt heißt es für den DSC nachlegen.