Dragons erobern Platz an der Sonne

Freie Wurfbahn hat hier Hernes C-Jugendlicher Julian Ollesch.
Freie Wurfbahn hat hier Hernes C-Jugendlicher Julian Ollesch.
Foto: HCW Dragons

In der Handball-C-Jugend-Oberliga ließ der Nachwuchs des HC Westfalia Dragons Herne auch in der „englischen Woche“ nichts anbrennen, obwohl unter anderem mit DJK Ewaldi Aplerbeck der Tabellendritte Gastgeber war.

Nach einem 9:10-Halbzeitrückstand drehten die Herner mächtig auf und behielten am Ende mit 24:16 die Oberhand. Dabei konnten sie selbst in Unterzahl das 9:11 zum 16:12-Vorsprung umwandeln. Die Dortmunder mussten dem hohen Tempo deutlich Tribut zollen. In dieser Phase waren vor allem die Rückraumspieler der Dragons erfolgreich. Außerdem bewies Mats Grzesinski seine Klasse im Tor. Mit diesem Auswärtssieg eroberten die Herner den Spitzenplatz der Oberliga und profitierten zudem von der Punkteteilung der Verfolger aus Ahlen und Letmathe.

Entsprechend zuversichtlich empfing der HCW zum letzten Spiel der strapaziösen Woche den HVE Villigst-Ergste. Von Anfang an dominierten die Herner diese Partie. Eine starke Abwehrformation vor dem erneut souveränen Mats Grzesinski schuf die Grundlage für den ungefährdeten 36:17 (19:8)-Erfolg. In der Schlussphase konnte das Trainerteam einige Leistungsträger schonen, ohne dass die Gäste davon hätten profitieren können. Wenn der HCW in den nächsten Spielen eine ähnliche Leistung abrufen kann, wird es den Verfolgern schwer fallen, ihm den Platz an der Oberliga-Sonne streitig zu machen. An den Erfolgen waren M. Grzesinski, Kostuj, Bremer, Wolak, R. Sibbel, Messner, Meier, Ollesch, Frein, Dudda und Ruppio beteiligt. Nur Robin Renner fehlte in beiden Begegnungen.

B-Junioren körperlich unterlegen

Die B-Jugendhandballer des HC Westfalia Dragons Herne wollten durch einen Sieg beim ASC 09 Dortmund dessen zweiten Tabellenplatz in der Landesliga erobern. Das Vorhaben ging im Spitzenspiel mächtig in die Hose. Bei der 18:25 (11:16)-Niederlage waren die Dragons chancenlos.

Konnte Westfalia im Hinspiel noch durch eine konsequente 3-2-1-Deckung den körperlich überlegenen Dortmundern das Leben schwer machen, erwies sich die defensivere Ausrichtung diesmal als Eigentor. Der wurfgewaltige Rückraum des ASC konnte sich austoben und wurde nie konsequent bekämpft. Außerdem kam auch der Herner Angriff nie zu seinem Tempospiel. Über die Außen lief wenig, Einzelaktionen stellten kein probates Mittel dar, die kompakte Dortmunder Deckung zu knacken. Bereits zur Halbzeit waren die Fronten geklärt. Philipp Sibbel und Johan Kohlenbach ergriffen immer wieder die Initiative, erhielten aber zu wenig Unterstützung. Deshalb standen ihren Torerfolgen letztlich auch etliche Fehler gegenüber.

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