BV Süd will noch ein paar Plätze klettern

Das fing gut an: Soeben hat Chris Eitner den ersten Saisontreffer beim 4:1-Über die SpVgg Horsthausen erzielt. Was folgte, war eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen.
Das fing gut an: Soeben hat Chris Eitner den ersten Saisontreffer beim 4:1-Über die SpVgg Horsthausen erzielt. Was folgte, war eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen.
Foto: WAZ FotoPool

Bei den Fußball-Bezirksligisten ist eine effektive Vorbereitung gefragt, denn die Zeit bis zur Saisonfortsetzung ist nicht sonderlich üppig. So hat sich auch der BV Herne-Süd ein straffes Programm gestrickt. Trainer Jürgen Meier ist noch rasch nach Mallorca, um dort Kraft zu tanken. Nächste Woche wartet der erste Test - eines von acht Spielen in nur drei Wochen. Am 22. Februar beginnt die Rückrunde mit dem Derby in Horsthausen.

„Die Vorbereitung hat begonnen“, sagt Meier. Während er sich noch den Mittelmeerwind um die Nase wehen lässt, schleift sein Co Carsten Deyna bereits seine Jungs. Die Hinrunde war eher durchwachsen. Immer wieder durch massive Ausfälle gestört, müssen sich die Süder derzeit mit Platz sieben begnügen. Meier: „Wir haben richtig gute Spiele abgeliefert. Aber jetzt müssen wir auch den Hebel finden, um mehr Konstanz hineinzubringen.“

Kader ist stark geschrumpft

Einfacher wird die Situation aber sicher nicht. Denn der 24-Mann-Kader vom Saisonbeginn ist deutlich geschrumpft. Marcel Frech hat sich beruflich nach München aufgemacht, bei Andreas van der Heusen und Christoph Muszynski machen die Knie nicht mehr mit, ebenso konnte Meier Denis Mitrovic streichen. Und während es Cagatay Öztoprak nun zurück nach Sodingen zog, muss auch Ömer Dede aus gesundheitlichen Gründen passen. Der Süd-Kader ist also auf 18 Mann geschrumpft.

Zu allem Überfluss hat sich Nachwuchsmann Tim Fernau in der Halle eine Knieverletzung eingehandelt, die ihn für acht Wochen außer Gefecht setzt. Für Jürgen Meier gilt daher die Parole: „Wir müssen enger zusammenrücken.“ Denn die geforderten Ablösen für Ergänzungen ist der Verein nicht bereit zu bezahlen. Der vorhandene Kader muss durchhalten. Dabei sieht der Coach seine Mannschaft allerdings gar nicht vor ernsthaften Problemen – sofern die Verletzungsmisere ein Ende findet. „Wenn wir vollständig bleiben, bin ich davon überzeugt, dann sind wir immer noch schwer zu schlagen. Und dann wollen wir auch noch zwei, drei Plätze gutmachen.“

Um die nötige Konstanz zu erarbeiten, planen die Süder eine Reihe an Tests. Dabei geht es Schlag auf Schlag. Am 25.1. (Sonntag) kommt zunächst die A-Jugend des SC Westfalia zur Bergstraße, am Donnerstag drauf Preußen Hochlarmark. Anfang Februar spielt der BV dann gegen den Essener Landesliga-Spitzenreiter SV Burgaltendorf sowie gegen die Spvg. Herten, ehe in der Woche ab dem 9. Februar dann der hauseigene Wintercup auf dem Programm steht. Die massive Spielpraxis soll helfen, gut aus den Startlöchern zu kommen.

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