Brinkmann und Svejda verlassen den Herner EV

Alexander Brinkmann (vorne) kehrt dem Herner EV den Rücken.
Alexander Brinkmann (vorne) kehrt dem Herner EV den Rücken.
Foto: WAZ FotoPool

Obwohl der Modus der nächsten Oberligasaison noch längst nicht feststeht, hat der Herner EV bereits mit den personellen Planungen für die neue Spielzeit begonnen. Eine nicht ganz einfache Situation für Frank Petrozza, der seinen Vertrag am Gysenberg um ein weiteres Jahr verlängert hat.

Nicht mehr planen kann der Trainer und sportliche Leiter mit zwei Spielern, die in den letzten Jahren feste Größen beim HEV waren. Mannschaftskapitän Alexander Brinkmann hat sein Studium abgeschlossen und steht jetzt vor dem Einstieg ins Berufsleben. Vor allem lange Auswärtsfahrten wären für den 26-jährigen nicht mehr zu stemmen. Der gebürtige Kasseler war 2012 von den Moskitos Essen zum Gysenberg gekommen und schaffte dort in seiner Debütsaison mit den Grün-Weiß-Roten den Aufstieg in die Oberliga. Für Herne kam er in 114 Pflichtspielen auf 50 Tore und 93 Vorlagen. „Die drei Jahre beim HEV waren tolle Jahre. Ich bedanke mich bei allen Fans und allen, die mitgeholfen haben“, sagt Brinkmann, der dem Eishockeysport aber treu bleiben will.

Im Gegensatz zu Jiri Svejda, der die Schlittschuhe aus gesundheitlichen Gründen wohl an den Nagel hängen wird. Der Kontingentspieler aus Tschechien wurde seit seinem Wechsel aus Hamm zum HEV vor zwei Jahren immer wieder von Verletzungen geplagt, zuletzt machte ihm vor allem die Schulter zu schaffen. „Zu 99 Prozent war es das für mich. Ich bedanke mich dafür, dass ich in Herne spielen durfte“, erklärte der 30-jährige zum Abschied. In 69 Punktspielen traf der sympathische Stürmer 47 Mal für den HEV und war an 78 weiteren Toren beteiligt.