Auszeichnungen für zwei Herner Unparteiische

Markus Häbel (rechts) wurde vom VSA-Vorsitzenden Michael Liedtke mit der FLVW-Verdienstnadel in Silber ausgezeichnet.
Markus Häbel (rechts) wurde vom VSA-Vorsitzenden Michael Liedtke mit der FLVW-Verdienstnadel in Silber ausgezeichnet.
Foto: David Hennig

Die Tagung des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) Ende März stand ganz im Zeichen der Ehrungen: Dabei wurden mit Nadine Westerhoff und Markus Häbel auch zwei Schiedsrichter des Kreises Herne im Beisein der westfälischen Vorsitzenden und Lehrwarte ausgezeichnet. Westerhoff erhielt den Titel „Schiedsrichter des Jahres“, Häbel wurde mit der Verdienstnadel in Silber geehrt.

Eine ganz besondere Ehrung wurde Nadine Westerhoff zuteil. Die DFB-Schiedsrichterin wurde im SportCentrum Kaiserau mit dem Titel „Schiedsrichter des Jahres 2014“ durch den Verbands-Schiedsrichter-Ausschuss ausgezeichnet.

„Wir würdigen mit dieser Auszeichnung ihre herausragenden Leistungen auf Verbands- und DFB-Ebene“, sagte Michael Liedtke. Mit ihren konsequenten Spielleitungen in der Oberliga Westfalen und in der 1. Frauen-Bundesliga sowie ihrem ehrenamtlichen Engagement im Kreis Herne sei sie ein Vorbild für die Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen in Westfalen.

Bisher drei Herner ausgezeichnet

„Sie ist zudem mit durchaus beachtlichen Leistungen in die 1. Frauen-Bundesliga aufgestiegen“, sagte Liedtke. Damit ist Westerhoff eine von insgesamt drei Herner Unparteiischen, die der Verband bisher als „Schiedsrichter des Jahres” ehrte: Thorsten Kinhöfer und Marina Wozniak wurden in den Jahren zuvor ausgezeichnet.

Zuvor erhielt VSA-Beisitzer Markus Häbel die FLVW-Verdienstnadel in Silber aus den Händen des Vorsitzenden.

„Dankeschön“, gab Häbel genügsam zu Protokoll. „So kennen wir Markus: bescheiden, knackige Worte, stets auf den Punkt gebracht“, kommentierte Liedtke lachend.

Dabei hätte Markus Häbel viel zu erzählen, ist er doch ebenfalls seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Schiedsrichterwesen im Einsatz: Als Lehrwart und später als Vorsitzender im Fußballkreis Herne prägte er maßgeblich die positive Entwicklung des Ruhrgebietskreises, bevor er 2010 als Beisitzer in den Verbandsschiedsrichterausschuss berufen wurde.