Aufsteiger geben sich keine Blöße

Souverän entschied der DSC Wanne-Eickel mit Jörg Stöck auch das vorletzte Saisonspiel für sich.
Souverän entschied der DSC Wanne-Eickel mit Jörg Stöck auch das vorletzte Saisonspiel für sich.
Foto: WAZ FotoPool

Obwohl beide heimischen Tischtennis-Verbandsligisten ihr Saisonziel bereits erreicht und den Sprung in die neu gegründete NRW-Liga geschafft haben, gaben sie sich auch an diesem Wochenende keine Blöße und fuhren weitere Siege ein.

Gruppe 3: DJK Adler Union Frintrop - DSC Wanne-Eickel 1:9. Das Ergebnis von 9:1 und noch mehr das überdeutliche Satzverhältnis von 29:7 sagt alles über diese einseitige Begegnung, in der der DSC seinen Gastgebern in allen Belangen überlegen war. Nur ihr Spitzendoppel konnten die Frintroper für sich entscheiden, und das mit 3:2 auch nur äußerst knapp.

Der DSC braucht jetzt in seinem letzten Spiel nur noch einen Punkt, um sich nach dem Aufstieg auch die Meisterschaft zu sichern. Die würde ihm sogar die Möglichkeit verschaffen, über die Relegation in die Oberliga aufzusteigen und damit die neue NRW-Liga, für die er sich ohnehin schon qualifiziert hat, zu überspringen.

Noch ist man sich nicht sicher, ob man überhaupt von dieser Option Gebrauch machen würde, und Mannschaftssprecher Jörg Stöck findet es auch verfrüht, sich darüber schon den Kopf zu zerbrechen: „Wir haben nur zwei Punkte Vorsprung vor dem TSV Marl-Hüls und auch nur einen knappen Vorsprung im Spieleverhältnis, müssen aber noch gegen den starken VfB Kirchhellen spielen. Da haben wir es schon im Hinspiel bei unserem knappen 9:7-Erfolg sehr schwer gehabt.“

Jetzt haben die Wanne-Eickeler aber erstmal drei Wochen Pause, ehe es am 18. April in heimischer Halle um den Meistertitel geht.

Spiele: Faber/H. Stöck 1:0, J. Stöck/Gilles 0:1, Baumann/Beissert 1:0, Faber 2:0, J. Stöck 1:0, Baumann 1:0, Gilles 1:0, H. Stöck 1:0, Beissert 1:0.

Gruppe 2: TTC Herne-Vöde – TTF Bönen II 9:7. In ihrem letzten Saisonspiel – die Partie bei GW Bad Hamm II hatten die Vöder bereits vorgezogen – taten sich die Herner gegen den Tabellenvorletzten äußerst schwer. Allerdings fehlten ihnen mit Kai Isensee, Philip Brosch, Christoph Haacke und Jannis Wolski auch gleich vier Stammspieler. Die konnten sich allesamt schon guten Gewissens in den Osterurlaub verabschieden, nachdem der Aufstieg in die NRW-Liga bereits feststand.

Erstaunlich, dass es ausgerechnet die Ersatzleute Mika Winnen und Thomas Rednau aus der dritten Mannschaft waren, bei denen sich die Vöder in erster Linie für den knappen Sieg bedanken konnten. Sie gewannen alle ihre Einzel und waren auch in den Doppeln an zwei Punkten beteiligt.

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