Auf die Einstellung kommt es an

Verletzung auskuriert: Philipp Sondermann (beim Wurf) ist wieder dabei.
Verletzung auskuriert: Philipp Sondermann (beim Wurf) ist wieder dabei.
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK

HC Westfalia Herne – SuS Oberaden (So., 18 Uhr, Westring). Vielleicht nimmt sich das Verbandsligateam des HCW die Pokalsensation der eigenen Reserve durch den Sieg über HSC Haltern-Sythen als Ansporn für das morgige Duell gegen Oberaden. Das Pokalspiel hat gezeigt, dass vieles Einstellungssache ist. Und die Einstellung muss bei den Hernern unbedingt stimmen, um den im oberen Tabellenfeld angesiedelten Gast zu gefährden.

Denn die personellen Probleme sind nicht geringer geworden, obwohl Philipp Sondermann seine Verletzung auskuriert hat und auch Julian Ihnen wieder zur Verfügung steht. Kai Schwitalski und Tim Bauer haben ihre Grippe immer noch in den Knochen und werden nicht auflaufen können, Jerômé Barth ist in Urlaub. Nach Einschätzung von Mannschaftsarzt Dr. Bruckhaus-Walter wird aber Fabian Scheunemann trotz seiner Knieprobleme einsatzfähig sein.

Auch weitere junge Akteure wie Julian Ihnen, Robin Hettrich, Luke Schumacher oder Fabio Dudenhausen müssen sich beweisen, ihre Schnelligkeit einbringen und noch mehr Verantwortung übernehmen. Zudem muss insbesondere die Abwehr Zweikampfsituationen besser lösen und die Gegenspieler aggressiver bekämpfen. Hier kann gegen die stark aus der Bewegung kommenden, groß gewachsenen und körperlich starken Oberadener der Erfolgsschlüssel liegen.

Einen kleinen Vorteil erhoffen sich die Strünkeder auch durch das Harzverbot. „Mit Blick auf das nur ganz knapp verloren gegangene Hinspiel sollte die Mannschaft trotz der ungünstigen Vorzeichen an sich glauben und die Taktik auf einen engen Spielstand ausrichten. Wichtig ist eine sichere Ballführung durch Anpassung des Spieltempos an die technischen Fähigkeiten“, hofft Co-Trainer Tim Bauer auf die Minimierung von unnötigen Ballverlusten, aber auch auf die richtige Dosierung der Kraftreserven.