Alles bereit für den sportlichen Jahresausklang

Mehr als 1300 Teilnehmer gingen beim  37.Herner Silvesterlauf an den Start. Ähnlich viele dürften es an diesem Mittwoch werden.
Mehr als 1300 Teilnehmer gingen beim 37.Herner Silvesterlauf an den Start. Ähnlich viele dürften es an diesem Mittwoch werden.
Foto: WAZ FotoPool

Bevor die Sektkorken knallen und Raketen in die Luft steigen, treiben Hunderte Hernerinnen und Herner heute erstmal ihren Kreislauf richtig hoch. Sie stimmen sich mit vielen anderen Gleichgesinnten beim 38. Herner Silvesterlauf durch den Gysenbergwald auf die abendliche Party und das neue Jahr ein. Wer bislang zu den Couch-Potatoes zählt, aber sich vorgenommen hat, künftig etwas für seine Gesundheit zu tun, kann sich als Zuschauer unter das bunte Läufervölkchen mischen und die wunderbare Atmosphäre an der Strecke und im Zielbereich rund ums Freizeithaus genießen.

Für die fleißigen Helfer vom ausrichtenden SC Westfalia um Klaus Alhorn und Klaus Wille beginnt das Genießen ein paar Stündchen später. Zuvor müssen sie den Endspurt eines organisatorischen Marathons bestreiten, der im Sommer begann und ihnen zum Ende hin immer mehr abverlangte. Noch gestern Nachmittag war ein zwölfköpfiger Trupp auf der Strecke unterwegs, bewaffnet mit Schüppen und Streumitteln. „Nach dem Schneefall und dem Tauwetter sind doch noch einige Stellen zu entschärfen“, erläutert Orga-Chef Alhorn. „Oben im Wald sieht’s gut aus. Aber auf den gepflasterten Wegen unten war es teils recht glatt. Das kriegen wir aber hin, wir sind da guter Dinge.“

Zum 14. Mal bereits hat Alhorn beim Silvesterlauf den Hut auf, da kann ihn so schnell nichts erschüttern. Aus den eigenen Reihen hat er „so 25 bis 27 Leute“ für die Mitarbeit gewinnen können, eine eingespielte Truppe, die weiß, was zu tun ist. Unterstützt wird sie durch Personal des Revierparks und der Gastronomie sowie vom Hauptvorstand des SCW, der einen Bratwurststand bemannt. Auch andere kulinarische Angebote wie Glühwein oder Pizza sind beim Silvesterlauf Standard.

Standard ist mittlerweile auch eine vierstellige Teilnehmerzahl. Bis Dienstag lagen 780 Anmeldungen vor. „Das läuft wieder auf eine Zahl von über 1000 Finishern hinaus“, weiß Alhorn aus Erfahrung. Dass jemand dem „König vom Gysenberg“, Steffen Uliczka, den siebten Sieg im Hauptlauf streitig machen kann, ist unwahrscheinlich. Roland Steinmetz, mehrfach gut platziert, hat diesmal für die 5000 Meter gemeldet. So gilt Marius Probst vom TV Wattenscheid als heißester Anwärter auf den von den Stadtwerken ausgelobte Sonderpreis für den besten Herner, 1000 Kilowatt Energie.