Abschlussschwäche besiegelt Pokal-Aus

Viel Arbeit bekam Luca Klein im Tor von Westfalias Jungjahrgang. Hier fängt er eine Flanke vor allen DSC-Angreifern ab.
Viel Arbeit bekam Luca Klein im Tor von Westfalias Jungjahrgang. Hier fängt er eine Flanke vor allen DSC-Angreifern ab.
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK

Westfalenpokal: SC Westfalia Herne – SpVg. Brakel 0:1 (0:1). Der SCW unterlag im Duell zweier Landesligisten dem Siebten der Nachbargruppe unglücklich und verpasste so das Achtelfinale mit einem Heimspiel gegen den VfL Bochum. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wenigen Torszenen gingen die Gäste nach einer Standardsituation in Führung und verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Schluss. Dabei blies der SCW nach der Pause zur totalen Offensive und vergab dabei eine Vielzahl an Chancen. „Wahnsinn, was wir alles ausgelassen haben“, erklärte Trainer Matthias Horn, der abgesehen vom Torabschluss mit der spielerischen Leistung im zweiten Abschnitt zufrieden war. „Wir hatten heute den Papst in der Tasche. Herne war klar besser“, gab Brakels Coach Thorsten Kraut nach Spielende zu.

Tor: 0:1 (20.).

SCW: Pohl; Apitzsch, Berthold (70. Gerstemeier), Emirzeoglu, Grzelka, Karatas, Gashi, Drews (45. Altay), Küper, Aleksandrov, Freitag.

Bezirksliga: SC Westfalia Herne II – DSC Wanne-Eickel 0:5 (0:2). Dustin Matuszek unterlief bereits nach 30 Sekunden ein Eigentor, bevor Roland Klein seine Trainerbank erreicht hatte. Der SCW-Coach sah eine chancenlose Gastgeberelf, die im direkten Zweikampf gegen körperlich überlegene Gelb-Schwarze meist den Kürzeren zog: „Da kann man keinem einen Vorwurf machen.“ Der DSC wusste bereits von den Punktverlusten der Konkurrenz, ging auf Torejagd und eroberte die Tabellenführung zurück. „Trotz einiger Ausfälle haben meine Jungs das sehr gut gemacht“, freute sich DSC-Trainer Michael Groß nach dem ungefährdeten Derbysieg.

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