0:2 in Schermbeck besiegelt den Abstieg

Kein Durchkommen gab es für die Angreifer des DSC Wanne-Eickel (gelbe Trikots) gegen den FC Brünninghausen.
Kein Durchkommen gab es für die Angreifer des DSC Wanne-Eickel (gelbe Trikots) gegen den FC Brünninghausen.
Foto: Barbara Zabka

Landesliga: SV Schermbeck – SC Westfalia Herne 2:0. Nach dem Abstieg aus der Westfalenliga im vergangenen Jahr konnte die A-Jugend des SCW sich auch in der Landesliga nicht halten. „Wenn nicht alle Spieler 100 Prozent geben, dann kannst du in der Landesliga kein Spiel gewinnen. Wir haben nie an unsere ordentlichen Leistungen aus den vergangenen Spielen anknüpfen können“, stellte SCW-Coach Pietro Perrone fest. Bis zum 1:0 war seine Elf gut im Spiel, brachte sich dann aber durch individuelle Fehler selbst ins Hintertreffen. „In der zweiten Halbzeit waren wir am 1:1 dran, doch leider haben wir die Chancen nicht genutzt.“ Hasan Arrouchdi hatte die größte Möglichkeit zum Ausgleich. Vier Minuten vor Schluss kassierte der SCW nach einer strittigen Situation das 0:2. „Das war ein ganz klares Foul an unserem Abwehrspieler. So etwas muss der Schiedsrichter sehen“, ärgerte sich der SCW-Trainer. Doch spätestens mit diesem Treffer war das Spiel entschieden und der Abstieg des SCW in die Bezirksliga besiegelt.

Tore: 1:0 (36.), 2:0 (86.).

SCW: Wassmann – Cimen, Tugyan, Nkam, Sentürk – Gies (52. Arrouchdi), Akyül (75. Grobelny) – Kather, Keppler (52. Cinar), Mumcu (65. Merdivan) – Taskin.

Bezirksliga: DSC Wanne-Eickel – FC Brünninghausen 0:2. „In der ersten Halbzeit war es kein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir waren nicht aggressiv genug“, ärgerte sich DSC-Coach Mark Lipok. Doch seine Elf kam wie verwandelt aus der Kabine und hatte gute Ausgleichschancen. Doch mitten in die Drangphase hinein erzielten die Gäste das vorentscheidende 0:2. „Wir haben am Ende jedoch nicht aufgegeben und hätten sicherlich auch einen Treffer verdient gehabt“, so Lipok weiter.

Tore: 0:1 (29.), 0:2 (65.).

DSC: Schneider – Linnemann, Cakir (46. Cetinbag), Zengin, Hamzaj – Ordowski, Golla, Sahin, Foterek (46. Koca) – Özkan, Chahine.

SC Westfalia II – Hedefspor Hattingen 9:2. „Wir wollten unser letztes Heimspiel auf jeden Fall gewinnen. Das hat geklappt. Die Jungs haben alles gegeben“, freute sich SCW-Coach Rüdiger Katola. Nach dem 4:2 von Maurizio Fenu gab sich Hedefspor auf und stellte das Fußballspielen fast ein. So kam des SCW in den letzten 20 Minuten zu fünf weiteren Treffern. Ein Sonderlob bekam Leon Soltysiak, der als Torwart aushalf.