Westfalia wahrt weiße Weste
28.07.2009 | 22:56 Uhr 2009-07-28T22:56:00+0200
Nach dem 3:0 über Weitmar 45 treffen die Strünkeder im Halbfinale auf Teutonia SuS Waltrop. DSC Wanne-Eickel muss gegen Wattenscheid 09 ran, die sich mit 5:2 gegen Fortuna Herne behauptete.
Überraschungen bot der letzte Vorrundenspieltag der Gruppe B nicht. Der SC Westfalia Herne ist als einzige Mannschaft ohne Punktverlust und ohne Gegentor und trifft am Donnerstag im Halbfinale auf Teutonia SuS Waltrop. Die zweite Partie bestreiten der DSC Wanne-Eickel und die SG Wattenscheid 09.
SV Fortuna Herne - SG Wattenscheid 09 2:5
Tore: 1:0 (17.) Oruc, 1:1 (18.) Wienecke, 1:2 (31.) Muni, 1:3 (59.) Wienecke, 2:3 (69.) Yilmaz, 2:4 (72.) Wienecke, 2:5 (88., FE) Ropkas.
Fortuna: Nikolewski - Engelbracht - Grönert (84. Frühling), Yaman - Ratajczak (68. Dannappel), Portmann, Latza - Hoffmann, Yilmaz, Iser - Oruc.
Obwohl Fortuna-Coach Ede Demps gestern neben den bekannten Ausfällen drei weitere Absagen hinnehmen musste, wollte er sich mit seinem Team anständig aus dem Turnier verabschieden. Bis auf den Platzverweis für Manuel Iser wegen Schiedsrichterbeleidigung gelang das den Hernern auch. Die angeordnete Defensivausrichtung gelang zwar nicht immer, aber dafür sorgte die Fortuna durch Oruc für den überraschenden Führungstreffer. Yilmaz verkürzte noch einmal auf 2:3, am Ende lag die SG 09 aber klar vorne.
SC Weitmar 45 - SC Westfalia Herne 0:3
Tore: 0:1 (56., FE) Urban, 0:2 (76.) Pfeifer, 0:3 (86.) Urban.
SC Westfalia: Bautz - Kilian, Mikic (46. Mustroph) , Seidel, Kluy (71. Kacar) - Alasan (71. Gürpinar), Eisen, Tahiri (46. Urban), Diaz - Onucka (46. Ouro-Akpo), Jubt (46. Pfeifer).
Die erste Hälfte verlief ziemlich zähflüssig. Ein klares Konzept mit schnellem Spiel über die Flügel war beim SCW nicht zu erkennen, die Angriffsversuche durch die Mitte brachten nichts ein. „Das hat mir nicht so gefallen, auch wenn es schwer ist, gegen einen Gegner zu spielen, der so tief hinten drin steht”, beurteilte Trainer Frank Schulz die ersten 45 Minuten.
Erst im zweiten Durchgang, nach vier Spielerwechseln, nahm der SCW Fahrt auf. „Da war viel mehr Stimmung drin”, freute sich Schulz. Seine erste Chance ließ Mirko Urban noch ungenutzt (50.), doch nachdem er beim nächsten Einschussversuch unfair gebremst worden war, verwandelte er den fälligen Strafstoß selbst zum 1:0.
In der Folgezeit entwickelten die Strünkeder viel Druck auf das Weitmarer Tor, wirkten in einigen Situationen aber zu verspielt. Manchmal war es, wie bei Urban (60.) oder Akpo (69.), einfach ein Schlenker zu viel. Anstatt den direkten Abschluss zu suchen, wollten die Herner es zu schön machen.
Richtig schön war aber dann das 2:0 in der 76. Minute. Daniel Diaz flankte maßgenau von der rechten Seite, und mit einem wuchtigen Kopfball aus dem Lauf heraus vollendete der junge Pascal Pfeifer. Den Schlusspunkt setzte erneut Urban. „Wir stehen im Halbfinale und sind noch ohne Gegentor. Das ist doch okay”, zeigte sich Schulz letztlich zufrieden.
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