Westfalia testet Westfalenligisten
19.02.2010 | 18:22 Uhr 2010-02-19T18:22:00+0100Nach der Absage des NRW-Liga-Spiels in Duisburg überbrücken die Herner das Wochenende mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC 96 Recklinghausen.
Es ist nicht schwierig in diesen Tagen, auch ganz kurzfristig einen Testspielgegner zu finden. Wer über einen Kunstrasen verfügt, kann sich die Gegner fast aussuchen. Der SC Westfalia Herne vereinbarte für Sonntag um 15 Uhr an der Forellstraße ein Spiel mit dem Westfalenligisten FC 96 Recklinghausen – nach dem Wechsel von Faysel Khimiri zum SCW und dem Herner Interesse an FC-Kicker Frederic Donkor eine naheliegende Wahl.
Geht es nach Frank Schulz, ist es das vorerst letzte Freundschaftsspiel. „Ich gehe mal davon aus, dass wir nächste Woche in Velbert gegen Sven Barton und André Badur wieder um NRW-Liga-Punkte spielen. Irgendwann müssen wir doch mal anfangen”, sehnt der Herner Trainer das Ende des Winterwetters herbei. Dass die Partie in Duisburg bereits am Donnerstag vormittag abgesagt wurde, hat ihn schon ein wenig gewundert. „Bei mir hier zuhause in Dülmen ist alles grün. Aber das müssen andere entscheiden. Wir nehmen es, wie es kommt.”
Was als nächstes kommt, ist der FC 96 mit Trainer Peter Anders. Bis auf Goran Mikic (Rückenschmerzen) und Emre Köksal, der voll mittrainiert, aber noch Rückstand hat, sind alle Herner Spieler einsatzfähig. „Auch die Stimmung ist gut”, meint Frank Schulz, der am Donnerstag im Kreise der Mannschaft seinen 49. Geburtstag feierte. Natürlich war auch da Horst Albert noch ein Thema. „Ich bin ehrlich, mir fehlt der Hotte schon. Wir haben uns gut ergänzt, und auch für die Mannschaft war er als Typ wichtig”, hat Schulz die Entlassung seines Co-Trainers noch nicht verwunden. wv
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