Westfalia kassiert späten Ausgleich
12.02.2012 | 20:05 Uhr 2012-02-12T20:05:00+0100
HC Westfalia Herne -
HSC Haltern-Sythen34:34
Halbzeit: 19:19.
Auch die mit der Roten Karte geahndete Spielverzögerung durch Robin Bartel konnte Sekunden vor dem Abpfiff Halterns Ausgleichstor nach Freiwurf durch Alexander Mazur nicht verhindern. Der groß gewachsene Sohn des Gästetrainers und früheren Wanne-Eickeler Bundesligaspielers wuchtete den Ball über die Herner Abwehr für Jochen Müller unerreichbar ins Netz.
So erwiesen sich leider der vorher parierte Siebenmeter von Mazur und die Glanztaten gegen Felix Albers und Rechtsaußen Janotta nicht als siegbringende Aktionen des HCW-Schlussmannes. „Wir haben uns etwas mehr ausgerechnet, zumal wir nach der Pause mehrfach mit vier Toren vorne lagen. Aber insgesamt können beide Mannschaften wohl mit der Punkteteilung leben“, lautete Jens Körners Fazit.
Körperlose Abwehr
Im ersten Abschnitt war dem Herner Trainer die Deckungsarbeit nicht engagiert genug. Hier wurden zu viele Gegentore ohne echten Körpereinsatz zugelassen. Denn spielerisch sind die Halterner von früherer Klasse weit entfernt. Letztlich waren es aber neben dem Hünen Mazur doch die üblichen Verdächtigen Albers, Drüppel und Engberding, die auf Halterner Seite die Akzente setzten.
Das Duell war von taktischen Maßnahmen geprägt. Nach der Halbzeit war zunächst Westfalia mit der Manndeckung für Mazur und Albers erfolgreich und zog auf 24:20 und 27:23 davon. Dann wechselte Mazur an den Kreis und blieb im Zusammenspiel mit Drüppel gefährlich. Halterns Abwehr dagegen agierte nun defensiver und nahm Druck aus dem Herner Angriff. Das Tempospiel ließ nach. Dank imposanter Trefferquote von Robin Bartel, Robert Lukic und Philipp Cubero-Bielsa blieb der HCW aber bis in die Schlusssekunde tonangebend.
HCW: Müller, Greger (n.e.); Schlechtrimen, F. Scheunemann (4), Hegemann (2), Lukic (9/1), Rittmann (3), Cubero-Bielsa (6), Schwitalski (3), Wenige (2/2), Bartel (5), Röhrle (n.e.).
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