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Vöde und DSC vor Pflichtaufgaben

22.01.2015 | 17:11 Uhr
Vöde und DSC vor Pflichtaufgaben
Jasper Reinbothe vorn und Florian Bartnik vom TTC Herne-VödeFoto: Rainer Raffalski

TTC Vöde und DSC Wanne-Eickel haben es an diesem Wochenende mit Kellerkindern zu tun. DSC-Sprecher Jörg Stöck warnt vor dem Gegner, Vöde steht eine schwierige Anfahrt bevor.

Die beiden Herner Tischtennis-Verbandsligisten stehen am Wochenende zumindest auf dem Papier vor leichten Aufgaben. Während der DSC Wanne-Eickel in Essen mit dem Schlusslicht zu tun bekommt, reist die Mannschaft des TTC Herne-Vöde ins Sauerland nach Attendorn und muss sich für schwierige äußere Umstände wappnen.

SV Moltkeplatz Essen - DSC Wanne-Eickel. Seine hervorragende Ausgangsposition für den Aufstieg in die NRW-Liga will der Tabellenzweite DSC Wanne-Eickel am Samstag (18.30 Uhr) beim SV Moltkeplatz Essen weiter verbessern.

Gegen den Tabellenletzten wäre alles andere als ein Sieg eine Überraschung, aber DSC-Sprecher Jörg Stöck glaubt trotz des 17-Punkte-Vorsprungs nicht an einen Spaziergang für sein Team: „Eigentlich versteht keiner so recht, warum Moltekeplatz so weit unten steht. Immerhin haben sie mit ihrer Nummer eins Rainer Jungblut einen der besten Spieler der Liga im Team und sind auch sonst nicht so schwach besetzt. Das hat man auch im Hinspiel gesehen. Da haben wir nur mit Mühe 9:6 gewonnen.“

Ein Grund für das bisherige schwache Abschneiden der Essener liegt in den häufigen Ausfällen. 12 Spieler kamen in der Hinrunde zum Einsatz und auch das Spiel am Samstag sollen sie dem Vernehmen nach nicht in bester Aufstellung bestreiten können.
TV Attendorn - TTC Herne-Vöde. Weniger in der sportlichen Herausforderung als in den Begleitumständen liegen die Befürchtungen des TTC Herne-Vöde vor dem Auswärtsspiel beim TV Attendorn (Samstag, 18.30 Uhr).

„Der Wetterbericht sagt Schneefall am Samstag voraus. Da werden wir am Samstag früh losfahren müssen, um rechtzeitig anzukommen“, sieht Vödes Mannschaftssprecher Jens Polutnik schon bei der Anfahrt Probleme, fürchtet aber auch die klimatischen Bedingungen im Spiellokal: „Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es in Attendorn Schwierigkeiten gibt, die Halle warm zu bekommen, wenn draußen Minustemperaturen herrschen.“

Rein sportlich sollte Vöde in Attendorn jedoch wohl kaum aufs Glatteis geraten, auch wenn die Sauerländer vor der Rückrunde mit Martin Voss von Bergneustadt einen neuen Spieler für die Position zwei verpflichtet haben.

Jens Polutnik will sich angesichts eines Zwölf-Punkte-Vorsprungs deshalb auch gar nicht lange mit allen möglichen Widrigkeiten und Bedenken abgeben, sondern formuliert klare Ansprüche: „Wir sind Favorit und fahren dahin um zu gewinnen – ohne Wenn und Aber.“

Uwe Eulig

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2015-01-22 17:11
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