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Stamm-Quartett übertrifft Erwartungen

12.01.2010 | 16:33 Uhr

Auch ohne seinen Spitzenspieler Martin Spoormans knöpft der BC Herne-Stamm seinen Gästen aus Witten und Essen jeweils einen Punkt ab.

Einen Punkt hatten sie sich zum Ziel gesetzt, zwei sind es geworden: Ohne ihren Spitzenspieler Martin Spoormans, der für seinen holländischen Klub im Einsatz war, verkauften sich die Dreiband-Asse des BC Herne-Stamm in ihren beiden Heimspielen besser als befürchtet und verteidigten ihren dritten Platz in der 1. Bundesliga.

BC Herne-Stamm - BCC Witten 4:4

Die Spiele: Bult - Bettzieche 26:40 (35 Aufnahmen); Neff - Lindemann 40:38 (31); Ibraimov - Forton 42:50 (34); Gökmen - Galla 50:32 (26).

Der Tabellensiebte aus Witten erwies sich als ausgesprochen spielstarker Gegner. An Position vier konnte Hernes für Spoormans eingesprungener Altmeister Henny Bult nur bis zur Hälfte mithalten, dann zog sein Gegner Edgar Bettzieche unaufhaltsam davon. Auch Rainer Neff sah gegen Ronny Lindemann nach 15 Aufnahmen beim 18:32-Rückstand schon wie der Verlierer aus, wurde dann aber immer stärker und stieß in der 31. Aufnahme mit zwei Ball zum 40:38-Sieg aus.

Auch in den beiden Spitzenspielen mussten sich die anfangs souverän führenden Akteure geschlagen geben. Mit einer tollen 13-er Serie holte der Belgier Francis Forton gegen Hernes Bajram Ibraimov in der zwölften Aufnahmen den 7:17-Rückstand auf und tankte so viel Selbstvertrauen, dass er noch sicher gewann. Dafür drehte Murat Gökmen gegen Stefan Galla ein 12:20 nach fünf Aufnahmen um und fuhr noch einen deutlichen Sieg zum Herner Ausgleich ein.

BC Herne-Stamm - BF Horster-Eck 4:4

Die Spiele: Bult - Doemer 40:34 (41); Neff - de Jaeger 38:40 (42); Ibraimov - Eversmann 48:50 (54); Gökmen - Frings 50:47 (34.).

Heiß umkämpfte Partien erlebten die Kiebitze in der Falkschule gegen den entthronten Spitzenreiter. Für eine Überraschung sorgte Henny Bult, der gegen Marcus Doemer von seiner 18:7-Führung zehrte und das Spiel nicht mehr aus der Hand gab. Die nächste Überraschung hatte Rainer Neff auf dem Queue, der dem Belgier Wesley de Jaeger aber nach großem Kampf mit zwei Bällen unterlag. Nicht minder dramatisch verlief die Partie von Bajram Ibraimov. Er holte gegen Frank Eversmann einen Rückstand auf, sah schon wie der sichere Sieger aus – und wurde dann doch noch abgefangen. Umso nervenstärker präsentierte sich Murat Gökmen, der mit einer 10-er Serie gegen Thorsten Frings auf die Siegerstraße einbog.

Wolfgang Volmer

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