SCW beendet Verhandlung mit Investor
24.03.2010 | 14:17 Uhr 2010-03-24T14:17:00+0100Der Vorstand des NRW-Ligisten SC Westfalia 04 Herne hat die Verhandlungen mit dem rumänischen Investor, der den Verein als Ausbildungsstätte für kommende Profifußballer nutzen wollte, ergebnislos beendet. Vorsitzender Horst Haneke und Ehrenpräsident Jürgen Stieneke sahen keine Möglichkeit für eine Einigung. Sie betonten, dass die Eigenständigkeit und langfristige Absicherung des Vereins im Vordergrund stehe. Beides wäre bei einem Einstieg des Investors nicht gewährleistet gewesen.
„Eine kurzfristige Finanzspritze war nie das Ziel der Verhandlungen“, erklärte Stieneke, der rund drei Monate mit den potenziellen Investoren verhandelt hatte. „Der SCW ist nur an einer Lösung interessiert, die langfristig wirtschaftliche Sicherheit schafft. Zudem waren und sind wir nicht bereit, die Eigenständigkeit der Westfalia aufzugeben.“
Volle Selbstbestimmung
Die Investorengruppe hatte das Gespräch mit der SCW-Führung gesucht, weil sie dort gute Voraussetzungen für ihr Nachwuchsmodell erkannte. Die Idee: Junge, aufstrebende Kicker sollten in NRW-Liga oder Regionalliga Spielpraxis erhalten und bei entsprechender Entwicklung zu Profi-Vereinen wechseln. Letztlich lagen aber die Vorstellungen der Westfalia und der Investoren über die Umsetzung dieses Konzepts zu weit auseinander.
„Für uns kam von vornherein nur ein Lösung infrage, die volle Selbstbestimmung des Vereins garantiert. Die Fans hätten sicher kein Verständnis dafür, wenn auch nur der Verdacht aufkäme, dass ,ihr‘ SCW verkauft würde“, erklärte Haneke.
„Wir halten die Idee eines Nachwuchsteams für den Profibereich weiterhin für sinnvoll“, betont Stieneke. „Aus meiner Sicht könnte das gerade für die Vereine der NRW-Liga ein zukunftsfähiges Modell sein. Und die Westfalia bietet dafür ausgezeichnete Voraussetzungen. Es war ja kein Zufall, dass die Investorengruppe den SCW ausgewählt hatte. Aber wir sind eben nicht zusammengekommen. Jetzt arbeiten wir mit Hochdruck an anderen Lösungen, um den Spielbetrieb in eigener Regie weiterzuführen.“
10:44
Stimmt, da gibts auch ein schönes Derby gegen Fortuna. Vieleicht ziehen die ja bald in euer Stadion. Die scheinen ja wohl noch nicht Pleite zu sein und betteln um Sponsoren für Spielergehälter. Wenn man im Vorfeld schon weiß, dass man die Versprechungen nicht halten kann, dann sollte man auch die Konsequenzen ziehen und nicht andere dafür verantwortlich machen. Das gleicht einer Lizenzerschleichung und müsste mit Abstieg bestraft werden.
Der sportliche Leiter soll laut Gerüchteküche an den Transfers und Verträgen beteiligt sein.
10:34
Seit einiger Zeit beobachte ich die Ereignisse bei Westfalia. Der Vorstand und Trainer sind äußerst bemüht das sinkende Schiff auf Kurs zu halten. Die wirtschaftliche allgemeine Situation macht auch vor den Vereinen nicht halt. Mein Tip: Passt die Spielergehälter an, trennt euch von den überteuerten Stars und der Witzfigur Camci (der hat bei Germania Gladbeck tatkräftig beim Untergang mitgewirkt). Die Fans werden auch bei einem Abstieg für eine kämpfende Truppe ins Stadion kommen. Erinnert euch an die Landesligazeiten.
16:41
Die Fans hätten sicher kein Verständnis dafür, wenn auch nur der Verdacht aufkäme, dass ,ihr‘ SCW verkauft würde“, erklärte Haneke
Lieber nur verkauft als verraten und verkauft....Ich versteh das nicht -- sonn schönen rumänischen Investor -- datt hatt doch watt...