Radeln, so lange Hüfte und Rahmen halten
07.12.2011 | 12:22 Uhr 2011-12-07T12:22:00+0100
Auch in diesem Jahr eilten die Radsportler der RSG Herne wieder von Veranstaltung zu Veranstaltung. Los ging es im Frühjahr bei den Klassikern in Belgien und den Niederlanden, danach folgten zahllose Starts bei Radtourenveranstaltungen in der näheren Umgebung, und auch bei den Alpen-Marathons in Österreich und Italien sowie zum Ende der Saison beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring traten die RSG-Sportler mächtig in die Pedalen.
Und so brachten es allein die Top sechs der Herner Radsportler auf eine Kilometerleistung von über 60 000. Da hieß es, die Zähne zusammen zu beißen. Beispielsweise für den letztlich Sechstplatzierten Heribert Frieg, der sich nach Saisonende endlich die Hüfte opereieren lassen konnte. Oder für Volker Schmid, dessen Fahrradrahmen der dauernden Belastung nachgab, der aber dennoch Rang fünf belegte. Zumindest die Hüftoperation war nicht durch das Radeln verschuldet.
Als Sieger der Jahreswertung durfte der Vereinsvorsitzende Klaus Spiekermann jetzt auf dem Vereinsfest der RSG bei den Damen Julika Gang mit 10 613 gefahrenen Kilometern ehren. Bei den Herren konnte sich Ingo Heinz mit 11 291 Kilometern gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.
Neue Streckenrekorde
Beim Einzelzeitfahren der RSG kam es gleich zu drei neuen Streckenrekorden. Erst konnte Anja Soluch-Scholz die bisherige Bestzeit der Damen verbessern und damit den Sieg an sich reißen. Dann verbesserte zunächst Dietmar Frahn die bis dato gültige Bestmarke der Herren, was allerdings nur einige Minuten Gültigkeit hatte, bis Andreas Willamowski in einer noch besseren Zeit über den Zielstrich fuhr und damit Zeitfahrmeister der RSG Herne wurde.
Nach all den Ehrungen klang die Meisterfeier der Radsportler bei einem reichhaltigen Essen und einem geselligen Abend aus.
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