Keine Kreuzvergleiche
14.10.2011 | 16:08 Uhr 2011-10-14T16:08:00+0200
Zwei Spiele, zwei Siege. So sieht die zufriedenstellende Bilanz der Zweitliga-Damen des Herner TC bislang aus. Am kommenden Sonntag soll möglichst der dritte Sieg eingefahren werden. Dazu fährt der Tabellenführer aus Herne ins etwa 350 Kilometer entfernte Wedel, nahe Hamburg. Um 16 Uhr beginnt die Partie gegen die Rist Scala Ladybaskets, die zur Zeit auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, in der Steinberghalle (Steinberg 16, Wedel).
Die Ladybaskets konnten noch keines ihrer Spiele gewinnen. Am ersten Spieltag unterlagen sie mit 51:74 gegen Moabit Berlin. Jene Berliner, die der HTC vergangenes Wochenende mit 17 Punkten Vorsprung aus der Halle fegte.
Aber HTC-Trainer Marek Piotrowski mag keine Kreuzvergleiche. „Sie haben beide Spiele verloren. Da ist es doch klar, dass sie gegen uns gewinnen wollen“, nimmt der Coach den Gegner keineswegs auf die leichte Schulter. Viel mehr verlangt er von seinem Team, die Leistung aus den vergangenen Spielen und den Trainingseinheiten zu bestätigen. „Wir wollen unsere Serie natürlich weiter ausbauen. Dazu müssen wir so gut wie möglich spielen und jeden Gegner ernst nehmen.“ Die Ladybaskets sind für den HTC bisher ein unbeschriebenes Blatt. Erfahrenste Spielerin bei den Gastgeberinnen ist die 186 cm große Centerin Daniela Koch, die unter den Körben im Schnitt zehn Punkte markiert. Sie gilt es zu kontrollieren, doch auch Hernes Centerspielerinnen wussten in den letzten Partien zu überzeugen.
In der letztjährigen Zweitligasaison belegte Wedel am Ende Rang sieben. In dieser Saison haben sie noch nicht überzeugen können. Aber sicher ist, dass Trainer Alexander Mav seine Mannschaft gut auf den HTC einstellen wird. Denn die Hernerinnen gehören bisher zu den besseren Teams der Liga. Diesen Stellenwert können sie am Sonntag in Wedel untermauern.
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