Im Schongang die Spitze behauptet
16.10.2011 | 21:35 Uhr 2011-10-16T21:35:00+0200
Rist Scala Ladybaskets -
Herner TC
59:75
Die HTC-Damen konnten auch das dritte Spiel in Folge gewinnen und führen noch ohne Punktverlust die zweite Damenbasketball-Bundesliga an.
Bei den Rist Scala Ladybaskets zeigte das Piotrowski-Team allerdings zwei unterschiedliche Halbzeiten. Deshalb übte HTC-Coach Marek Piotrowski nach dem Spiel auch ein wenig Kritik - allerdings auf hohem Niveau: „Wir hatten heute 26 Ballverluste. Das ist normalerweise eine Quote für drei Spiele.“ Außerdem bemängelte er, dass sein Team mit angezogener Handbremse gespielt habe.
Aber der Schongang reichte für den HTC in Wedel. Obwohl die Mannschaft nicht wirklich überzeugte, führten die Gäste zur Pause schon mit 21 Punkten. Mitunter verantwortlich dafür war erneut Britta Worms, die ihre derzeit vortreffliche Form bestätigte und mit 21 Zählern und zwölf Rebounds Topscorerin ihres Teams war.
Der Sieg war zwar nie wirklich in Gefahr, aber die Hernerinnen verloren das dritte und auch vierte Viertel nach Punkten, so dass am Ende ein 75:59-Erfolg auf dem Scoreboard stand. „Das Ergebnis hätte viel höher ausfallen können“, fasste Piotrowski zusammen. Aber angesichts der sechs Punkte nach drei Spielen, war auch er nicht gänzlich unzufrieden.
Der HTC war ohnehin nur mit acht Spielerinnen gen Wedel aufgebrochen. Gleich auf vier Mädels musste der Coach nämlich wegen einer Klassenfahrt verzichten. So waren es besonders die bereits angesprochene Britta Worms, Aufbauspielerin Brittney Davis, Emina Karic und Sophia Mücke, die durch ihre Punkte den Grundstein zum Sieg legten. Während Karic ebenfalls mit aggressiver Verteidigung und fünf Ballgewinnen überzeugte, steuerte Davis zu ihren 15 Punkten neun Assists bei.
Die Herner Dominanz drückte sich ebenfalls durch das Reboundverhältnis aus, das der HTC mit 55:31 klar für sich entschied.
Das nächste Spiel findet am Sonntag wieder in der MCG-Arena statt. Dann empfängt der derzeitige Tabellenführer seinen ärgsten Verfolger. Die TSV Quakenbrück Dragons, ebenfalls mit drei Siegen aus drei Spielen, sind sicherlich ein anderes Kaliber als das Schlusslicht am gestrigen Sonntag.
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