HEV will wieder punkten
02.02.2012 | 18:40 Uhr 2012-02-02T18:40:00+0100
Nach zwei Niederlagen will der HEV heute Abend in Krefeld wieder punkten. Mit Marc Höveler und Edgars Adamovics kehren zwei unverzichtbare Akteure nach ihren Sperren ins Aufgebot von Trainer Krystian Sikorski zurück.
Kapitän Philipp Louven bleibt dagegen nach seiner Matchstrafe aus dem Spiel in Neuwied gesperrt. Dominik Ballnus laboriert weiterhin an den Folgen einer Augenverletzung. Für den Angreifer käme ein Einsatz in der altehrwürdigen Rheinlandhalle deutlich zu früh (Beginn 19.30 Uhr).
Doch gegen wen spielen die Grün-Weiß-Roten an der traditionsreichen Stätte überhaupt? Vom Landesverband schlicht als Krefelder EV geführt handelt es sich beim Gegner um das Produkt einer Kooperation zwischen dem KEV 1981 und dem EHC Krefeld Niederrhein, den sogenannten Preußen, in dessen rot-weißen Farben das Team von Trainer Elmar Schmitz auch aufläuft. Während sich der KEV als Stammverein der in der DEL beheimateten Pinguine um die gesamte Nachwuchsarbeit kümmert, stellen die Preußen lediglich die erste Mannschaft. Für einige überraschend erhielt diese Spielgemeinschaft im letzten Sommer vom LEV die Oberliga-Lizenz. Vorrangiges Ziel des Konstrukts ist die Förderung der Krefelder Eishockey-Talente.
So kamen in der laufenden Saison bereits viele DNL-Akteure des KEV zu ihren ersten Oberligaeinsätzen, zudem besitzen einige DEL-Spieler der Pinguine eine Förderlizenz für die Preußen. Mit Haiko Hirsch steht auch ein ehemaliger HEV-Stürmer in den Reihen des Gegners.
Vom mageren elften Rang der Krefelder mit nur einem Sieg in der Vorrunde sollten sich die Gäste nicht täuschen lassen. Die Siege in der Qualifikation gegen Darmstadt, Herford und Netphen waren überzeugend herausgespielt und lassen einen engagiert um den Klassenerhalt kämpfenden Gegner erwarten.
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