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HEV startet gegen Neuwied in die Endrunde

22.01.2015 | 18:26 Uhr
HEV startet gegen Neuwied in die Endrunde
In der Oberliga West gewannen Stefan Dreyer (grün) und der Herner EV die Heimspiele gegen Neuwied mit 6:1 und 6:2.Foto: Ralph Bodemer / WAZ FotoPool

Zum Auftakt der Oberliga Mitte empfängt der Herner EV am Sonntagabend den EHC Neuwied, der schon zwei Mal am Gysenberg verlor. Der HEV kann dabei wieder auf Jakob Rumpel zählen.

Raus aus der Oberliga West, rein in die Oberliga Mitte. Nach dem Ende der Vorrunde kommen ab diesem Wochenende auf den Herner EV neue Aufgaben zu – und neue Gegner. Neben den alten Bekannten EV Duisburg, Moskitos Essen und EHC Neuwied heißen die Endrundenkontrahenten Icefighters Leipzig, Saale Bulls Halle, Black Dragons Erfurt und Tornado Niesky. Sogenannte kleine Gegner gibt es nicht mehr. Los geht es am Sonntag um 18.30 Uhr auf eigenem Eis.

Zu Gast am Gysenberg ist dann der EHC Neuwied, bei dem die Grün-Weiß-Roten erst am letzten Sonntag eine 1:5-Niederlage hinnehmen mussten. Die Vizemeisterschaft hinter dem EV Duisburg wurde damit verpasst und ging an den Aufsteiger, doch die Enttäuschung darüber hielt sich im Herner Lager in Grenzen. Angesichts einiger körperbetonter Duelle mit den Rheinland-Pfälzern in der Vergangenheit ist man vielmehr froh, ohne Sperren und Verletzungen in die Endrunde starten zu können.

Fragezeichen hinter Svejda

Denn die verspricht attraktive und enge Duelle und hat für die beiden Erstplatzierten eine lukrative Fortsetzung. Die spielen anschließend überkreuz mit zwei Nordvertretern zwei Teilnehmer für die Play-Offs mit den beiden besten Südvertretern aus, in denen schlussendlich der sportliche Aufsteiger in die DEL2 ermittelt wird.

An Duisburg dürfte auch in der Endrunde kein Weg vorbeiführen, doch zum Feld der Verfolger zählt sich der HEV allemal. „Unser Anspruch muss es sein, um Platz zwei mitzuspielen“, erklärt der Erste Vorsitzende Frank Schäfer.

Von daher wäre ein erfolgreicher Start mehr als wichtig, doch der Gegner hat sich verstärkt. Vor dem 2,04 m großen Abwehrhünen Christian Köllner hatten die Bären bereits mit Björn Linda einen renommierten Goalie verpflichtet, der am letzten Sonntag großen Anteil am Neuwieder 5:1-Sieg hatte. Spielerisch schwächer war der HEV in dieser flotten Partie nicht, vermisste aber seinen Topstürmer Jakub Rumpel einmal mehr schmerzlich. Der Slowake soll am Sonntag nach dreiwöchiger Verletzungspause wieder ins Geschehen eingreifen, auch Christian Nieberle und Dominik Scharfenort stehen wieder zur Verfügung. Der Einsatz von Jiri Svejda ist mit einem kleinen Fragezeichen versehen, weil sich der Tscheche unter der Woche mit einer Magen- und Darmgrippe herumplagen musste.

„Unabhängig davon müssen wir an unserer Chancenverwertung arbeiten“, meint HEV-Trainer Frank Petrozza, nachdem die Torausbeute in den letzten Spielen etwas dürftig ausgefallen war.

Nachdem das Teilnehmerfeld mit Tornado Niesky als letztem Ostclub komplett ist, steht auch der offizielle Spielplan. Dabei hat sich für den HEV noch eine Änderung ergeben. Das Heimspiel gegen Leipzig wurde vom 1. Februar auf den 15. März ans Ende der Runde verlegt.

Klaus Schulze

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2015-01-22 18:26
Herne Wanne-Eickel