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Erste Standortbestimmung

19.08.2011 | 16:32 Uhr
Erste Standortbestimmung
Auf einen guten Start in die Landesligasaison hoffen Gökhan Yavuz (l.) und der SV Sodingen. Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool

So recht wissen sie beim SV Sodingen nicht, wo die Mannschaft nach einer reichlich durchwachsenen Vorbereitung steht. Nicht nur deshalb sehen die Sodinger dem Landesliga-Auftakt mit Spannung entgegen, zumal mit Westfalenliga-Absteiger SV Herbede am Sonntag (15 Uhr) ein interessanter Gast im Glückaufstadion aufkreuzt.

„Das ist natürlich schon ein ordentlicher Brocken“, vermutet auch Franko Pepe, der für die Dauer des krankheitsbedingten Fehlens von Trainer Rolf Lambertz zusammen mit Murat Köker und Pascal Sickel die sportliche Verantwortung übernommen hat. Unterstützt wird dieses Trio am Sonntag vom früheren SVS-Trainer Jürgen Wellmann, der den „Blick von außen“ beisteuert. Denn als gestandene Spieler wollen Pepe, Sickel und Köker der ansonsten sehr jungen Sodinger Mannschaft auch auf dem Platz Halt geben.

Da sie von Lambertz auch in den letzten Wochen stets in dessen Überlegungen einbezogen wurden, sehen Pepe und Co. keine Probleme, die Arbeit ihres Trainers fortzuführen. So halten sie an der zuletzt einstudierten taktischen Grundordnung fest und wollen die Partie im 4-1-4-1-System beginnen. Pepe selbst wird als Abräumer auf der „Sechs“ agieren, Sickel rechts in der Vierer-Abwehrkette und Köker auf einer der beiden Außenbahnen. Gesetzt sind auch Torwart David Menke sowie Christian Hinz und Halil Inam in der Innenverteidigung. Allerdings plagt sich Inam derzeit mit Adduktorenproblemen herum, so dass sein Einsatz fraglich ist. Definitiv ausfallen werden Matthias Hegemann und Mesut Korkut, der einen Trainingsversuch am Dienstag abbrechen musste. Serdar Yigit wird nach seiner Verletzungspause erst mal auf der Bank Platz nehmen.

Die Gäste aus Witten bringen einige gute alte Bekannte mit. Wahrscheinlich wird Trainer Jörg Silberbach auch seinen Bruder Guido aufbieten, der auch mit 44 Jahren stets für Tore gut ist. Auch den langen Sebastian Kleine, einst beim SC Westfalia am Ball, darf die SVS-Abwehr nicht aus den Augen lassen.

Wolfgang Volmer



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