Endrunde schon zum Greifen nahe
24.11.2011 | 18:24 Uhr 2011-11-24T18:24:00+0100
In nur acht Wochen zum Saisonziel? Das geht. Bereits am Sonntag kann der Herner EV die Qualifikation für die Endrunde mit den letzten Vier der Oberliga perfekt machen.
Voraussetzung dafür ist ein Sieg nach regulärer Spielzeit beim ESC Darmstadt, der die Gysenberger um 18.30 Uhr im heimischen Eispark empfängt. Bei dann 15 Punkten Rückstand auf den HEV und noch fünf ausstehenden Spielen könnte der Regionalliga-Fünfte die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski in der Vorrunde nicht mehr einholen.
Allerdings haben sich die Dukes gerade für die beiden Topteams der Liga als äußerst unangenehmer Gegner erwiesen. Im Hinspiel führte das Team von Trainer Roger Nicholas nach 40 Minuten schon mit 3:0, ehe der HEV die gut aufgestellte ESC-Defensive knacken konnte und am Ende noch mit 5:3 gewann. Der EHC Neuwied kassierte bei den Hessen sogar seine bislang einzige Saisonniederlage, übernahm aber dennoch am letzten Wochenende wie erwartet die Tabellenführung.
Wirklich entschieden war das erste Herner Duell mit dem ESC erst nach einer Matchstrafe gegen den Darmstädter Goalie-Routinier Ilja Doroschenko wegen eines Schlittschuhtritts gegen Jan-Anton Baron. Der bezahlte die Auseinandersetzung mit dem besten Gästeakteur mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe und zog sich zehn Tage später eine Fußverletzung zu, die letzte Woche wieder aufbrach. Wie lange der HEV-Stürmer diesmal ausfällt, ist unklar.
Dennoch rechnet Hernes sportlicher Leiter Ralf Cassebaum am Sonntag mit einer lösbaren Aufgabe: „In Darmstadt wird es für uns einfacher als zu Hause. Diesmal muss der Gegner das Spiel machen.“
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