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Die Biermann-Show

07.02.2012 | 15:19 Uhr
Die Biermann-Show
Überhaupt nicht zu bremsen war Tobias Biermann (beim Wurf). Der Flügelspieler erzielte allein mehr als die Hälfte aller herner Punkte. Foto Thomas Schild / WAZ FotoPool

Kampfgeist, gute Nerven, eine starke Teamdefense, vor allem aber ein zur Hochform auflaufender Tobias Biermann sicherten den Landesliga-Basketballern des Herner TC einen knappen Sieg über den zuvor punktgleichen TVE Barop.

Herner TC -
TVE Barop56:49

HTC: Biermann (31), Wenzel (9/1 Dreier), Fabri (7), Klems (7), Korschek (2), Uttich, Nowak, Badziong.

Der Heimnimbus ist gewahrt. Mit einer aggressiven Teamdefense, guten Nerven und einem nie zu bremsenden Tobias Biermann entschieden die Landesliga-Basketballer des Herner TC das Verfolgerduell gegen die zuvor punktgleichen Dortmunder für sich und haben sich damit auf dem dritten Tabellenplatz etabliert.

Obwohl beide Teams nur zu Acht antraten, entwickelte sich eine zwar nicht hochklassige, aber intensive Partie. Der HTC erwischte den besseren Start, kam dank starker Verteidigung zu leichten Fastbreak-Punkten und legte eine 7:3-Führung vor, ehe Barop mit einer 6:0-Serie aufmuckte. Mit einer energischen Aktion Korb zum 12:11 setzte Jörg Klems den Schlusspunkt unter das Auftaktviertel.

Bis Mitte des zweiten Viertels blieb es eng. Beide Teams taten sich in der Offense sehr schwer. Als HTC-Trainer Martin Brackmann seinem Topscorer Biermann eine Verschnaufpause gönnte, waren die Gäste gleich hellwach und eroberten mit einem 11:0-Run die 25:22-Pausenführung.

In der Kabine fand Brackmann die richtigen Worte und die passende Taktik. Hoch motiviert kam Herne zurück, Felix Wenzel inszenierte mit tollen Pässen etliche schöne Angriffe. Nur Barops Power-Forward Klein war nicht zu stoppen. So musste auch Tobias Biermann über sich hinaus wachsen, um mit einem 37:37 ins Schlussviertel zu gehen.

Hier war nun Kampf pur angesagt. Der HTC wirkte entschlossener, setzte sich leicht ab, eine Minute vor Schluss glichen die Gäste zum 49:49 aus. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt, die Nerven lagen blank. Einer aber blieb in der „Crunch-Time“ eiskalt: Tobias Biermann. Unterstützt auch von seinen Kollegen, machte er den Sack endgültig zu.

Wolfgang Volmer

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