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Der Schrecken hat ein Ende

01.06.2012 | 16:37 Uhr
Der Schrecken hat ein Ende
Mustafa Kaya (vorne) dürfte auch gegen Velbert wieder in der Herner Anfangsformation stehen. Foto: Jan Dinter / WAZ FotoPool

Neunzig Minuten noch, dann ist es geschafft. Wenn Darius Kudela am Sonntag gegen 16.45 Uhr das Spiel gegen die SSVg Velbert 02 (Anstoß 15 Uhr, Schloss Strünkede) abpfeift, hat der SC Westfalia Herne auch diese verflixte letzte NRW-Liga-Saison überstanden. Als Schlusslicht zwar, aber überstanden. Was bleiben wird, ist die Erinnerung an viel guten Willen und noch mehr schlechte Spiele, an eine unendliche Negativserie mit 16 Niederlagen in Folge und ein rekordverdächtig schlechtes Torverhältnis. Viele der vierzig, fünfundvierzig zumeist jungen Burschen, die in dieser Saison das Westfalia-Trikot getragen haben, sind dagegen jetzt schon in Vergessenheit geraten.

Von denen, die bis jetzt durchgehalten haben, wird man die meisten in der neuen Oberliga-Spielzeit am Schloss wiedersehen. Zwei seiner wenigen Leistungsträger konnte der SCW jetzt zum Weitermachen bewegen: Abwehr-Chef Philipp Kraska hat am Donnerstag unterschrieben, Mittelfeldmotor Samed Sazoglu wollte es gestern Abend tun. „Damit sind wir einen schönen Schritt weiter“, freute sich Trainer Uli Reimann, der überdies zwei 19-jährige Offensivspieler zum Schloss lockte: Andreas Pollasch kommt aus der Jugend von RW Oberhausen, Marvin Poggel, beim SCW groß geworden, hat zuletzt beim TuS Haltern gekickt.

Mit solchen „No-names“ wartet der morgige Gegner nicht auf. Unter Frank Schulz einst eine Art Herner Filiale, tummeln sich im Velberter Stadion Sonnenblume mittlerweile etliche Ex-Profis. Zu den bekanntesten Spielern im Kader von Lars Leese zählen die früheren Schalker Markus Kaya, zuletzt beim Zweitligisten RW Oberhausen, und Christian Mikolajczak, vor Christian Pander die große Schalker Hoffnung auf der Linksverteidiger-Position. Auch Jeffrey Tumanan stammt aus der Knappen-Schmiede. Zu den besten Stürmern der Liga gehören der derzeit verletzte Daniel Nigbur, der pfeilschnelle Sebastian Janas und auch Marko Onucka, der als einziger Ex-Herner in der Anfangsformation stehen dürfte. Norman Seidel hat nach siebenmonatiger Pause wegen einiger Rippenbrüche und einer Nierenquetschung zuletzt erstmals reingeschnuppert, Tim Gebauer erholt sich noch von einem Kreuzbandriss.

„Wir werden versuchen, auch diesem Gegner Paroli zu bieten. Vielleicht holen wir ja einen Punkt“, so Reimann. Gelänge das, die längste Positivserie der Saison wäre perfekt.

Wolfgang Volmer

Kommentare
02.06.2012
09:54
Wetten daß.....
von der_alte_Jobst | #1

...bei der Vereinskarikatur der Schrecken keine Ende haben wird, weil es leider kein Ende mit Schrecken geben wird?

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http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/herne-und-wanne-eickel/der-schrecken-hat-ein-ende-id6719272.html
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