Das Ende der Eiszeit
19.02.2010 | 17:49 Uhr 2010-02-19T17:49:00+0100
Der DSC Wanne-Eickel darf am Sonntag spielen. Um 15 Uhr geht es auf Kunstrasen gegen den BV Brambauer.
Die Eiszeit ist vorbei – zumindest für den DSC Wanne-Eickel. „Es wird gespielt”, verkündete Geschäftsführer Manfred Lange am Freitag Mittag. Anstoß gegen den BV Brambauer ist am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasen an der Reichsstraße.
„Es ist das einzige Pflichtspiel auf Herner Gebiet. Und die Fans haben zum ersten Mal die Gelegenheit, unsere Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Klaus Berge zu erleben”, hofft Lange auf eine gute Kulisse und die nötige Unterstützung für die Schwarz-Gel-ben, die sich mit einem Heimsieg weiter von der bedrohten Tabellenregion absetzen wollen. Sechs Punkte trennen den DSC von einem Abstiegsplatz, die Gäste aus Lünen haben nur vier Zähler Luft zum Tabellenkeller.
„Bei uns sind alle heiß, dass es endlich weitergeht. Es ist wichtig, dass wir jetzt schnell wieder den Rhythmus finden”, verspricht sich Klaus Berge klare Vorteile von der morgigen Partie. Denn Olpe, der nächste Auswärtsgegner der Wanner, muss an diesem Wochenende erneut pausieren, und auch NRW-Ligist SV Schermbeck, Anfang März im Westfalenpokal-Viertelfinale beim DSC zu Gast, kann an diesem Wochenende noch keine Wettkampfpraxis sammeln.
Die Wanner sind für ihre morgige Aufgabe gut gewappnet; den Zwangspausen in den letzten Wochen kann Berge sogar positive Aspekte abgewinnen. „Für einen neuen Trainer ist es gar nicht schlecht, dass wir eine lange Vorbereitungsphase hatten. Wir haben in dieser Zeit viele abwechslungsreiche Geschichten gemacht, die auch teambildenden Charakter haben”, zeigt sich der Ex-Profi zufrieden. Und in dieser Woche kam auch regelmäßig wieder der Ball ins Spiel. Vier Trainingseinheiten standen an der Reichsstraße an. Berge: „Von daher passt es auch, dass wir am Sonntag auf unserem Kunstrasen spielen.” Auch personell hat die spielfreie Zeit den Wannern gut getan. Mit Hassan El-Hamad hat sich ein weiterer Spieler gesund zurückgemeldet, so dass nur noch die beiden Langzeitverletzten Pascal Langer und Daniel Kristler ausfallen. 18 Feldspieler stehen somit im Konkurrenzkampf um die Plätze in der ersten Elf. So wie es derzeit aussieht, tendiert Berge zu der Startformation, die ihm vor vier Wochen mit dem 2:1-Sieg in Waltrop einen Einstand nach Maß beschert hat. „Da haben sich schon Konturen abgezeichnet. Und es ist wichtig, dass sich eine Mannschaft einspielt”, so der Coach.
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