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Abschluss und Höhepunkt

18.07.2013 | 15:34 Uhr
Abschluss und Höhepunkt
Rene Stüven (r.) startet bei der U23-Weltmeisterschaft.Foto: Detlev Seyb

Saisonabschluss für Konstantin Hermes. Saisonhöhepunkt für René Stüven. Beim Ruderverein Emscher Wanne-Eickel geben die Top-Athleten noch einmal Vollgas. Stüven nächste Woche bei der U23-Weltmeisterschaft im Achter.

Im österreichischen Ottensheim in der Nähe von Linz hätte sich Konstantin Hermes auch gerne mit den weltbesten U23-Athleten gemessen. Doch für ihn kam nach einer ansonsten guten Saison ganz überraschend bei den nationalen U23-Titelkämpfen in Köln das Aus. Angesichts des knappen Rennens auf dem Fühlinger See und den unglücklichen Umständen nahm Marcus Schwarzrock, Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes, Hermes mit seinem Hamburger Partner Jannik Olssen nun mit nach Luzern zum Weltcup. Dort startete das Duo im Leichtgewichts-Zweier „ohne“ in den internationalen Rennen. Schon früh stand für Hermes fest, dass Luzern einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Bereits bei der Ankunft geriet er ins Schwärmen: „Eine megageile Strecke.“

Hohe Erwartungshaltung

Auf dem Rotsee lief es sportlich zunächst nach Plan. Minimalziel war die Qualifikation fürs Halbfinale, und das schafften Hermes/Olssen mit einem starken zweiten Platz im Vorlauf. Es lief richtig gut, so dass der Zweier aus Wanne/Hamburg nun auch im Halbfinale angreifen wollte. Doch da lief es plötzlich nicht mehr so rund für den U23-Zweier im Feld der erfahrenen A-Senioren. „Da merkt man schon den Unterschied zwischen A- und B-Senioren“, meinte Konstantin Hermes. Viel zu früh hatte sich die Spitzengruppe entfernt, so dass die Luft raus war. Im B-Finale wurde es schließlich der vierte Platz, ein versöhnliches Resultat. „Das war hier ein schöner Abschluss, es hat richtig Bock gemacht“, sagte Hermes, der jetzt erst einmal in die Sommerpause geht und in der nächsten Saison in den A-Bereich aufrückt.

Von der Sommerpause ist René Stüven noch gut eine Woche entfernt. Aktuell befindet er sich in der Ruder-Akademie in Ratzeburg und bereitet sich auf dem Küchensee auf die U23-Weltmeisterschaft in Ottensheim vor. Trainer Peter Thiede hat ein gutes Gefühl nach den vielen Trainingseinheiten, obschon er weiß, dass die Crew sehr jung ist. Nach den Messbooteinheiten wurden noch einmal die Längen angepasst, seitdem hat der Achter immer mehr an Fahrt aufgenommen und hinterlässt auch in diesen Tagen einen guten Eindruck, wenn die Schlagfrequenzen erhöht werden. Das Team ist gesund, doch eine Prognose möchte Thiede nicht abgeben, zumal es zu wenige Vergleiche und Erfahrungswerte im U23-Bereich gibt. Der Achter aus dem letzten Jahr, der Silber holte, brachte deutlich mehr Erfahrung mit. Allerdings könne dieser jüngere Achter viel durch Ehrgeiz wettmachen. Da der Deutsche Ruderverband in den vergangenen Jahren in der Nationenwertung stets den Ton angegeben hat, dürfte innerhalb des Verbandes die Erwartungshaltung hoch sein. Nach Silber im Vorjahr möchte man auch diesmal in der Königsklasse in die Medaillenränge fahren.

Bis zum Wochenende wird in Ratzeburg trainiert, am Sonntag geht es mit dem Zug nach Linz, wo die Mannschaft ihr Quartier aufschlägt. Gute 30 Minuten entfernt liegt das Ruderzentrum an der Donau in Ottensheim.

Detlev Seyb



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